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Region Burgdorf Nachrichten Stadt will die Abwassergebühren senken
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14:47 25.09.2018
Im Klärwerk am Ostlandring wird Burgdorfs Abwasser aufbereitet. Der neue Faulturm (hinten) ist vor zweieinhalb Jahren in Betrieb gegangen ist. Quelle: Bismark
Burgdorf

Die Stadt will die Gebühren für die Schmutzwasser- und die Niederschlagswasserbeseitigung senken. Ab Januar 2019 kostet die Bürger ein Kubikmeter Schmutzwasser nur noch 1,86 statt wie bislang 1,89 Euro. Die Gebühren für die Einleitung von Regen und Schmelzwasser in die öffentliche Kanalisation sinken sogar um 19,7 Prozent von bisher 0,71 Euro pro Quadratmeter auf 0,57 Euro. Diese Gebühren sind für jeden Quadratmeter versiegelte Fläche eines Grundstücks zu zahlen.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat sich mit diesen neuen Gebühren einverstanden erklärt. Jetzt muss noch der Rat am 29. Oktober entscheiden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass er ebenfalls für die Senkung stimmen wird.

Grund für die Gebührensenkung sind vor allem die Überschüsse, die im Jahr 2017 erzielt wurden und vermutlich auch im laufenden Jahr anfallen. Beim Schmutzwasser sind 135.236 Euro und beim Niederschlagswasser 116.791 Euro mehr eingenommen als ausgegeben worden, trotz der Kanalsanierungen im Stadtgebiet. Das Niedersächsische Kommunalabgabengesetz sieht vor, dass die Gebühreneinnahmen die Kosten der jeweiligen Einrichtung decken müssen, aber nicht übersteigen dürfen. „Insofern ist eine Anpassung der Gebührensätze für 2019 erforderlich“, erklärt Kämmerer Lars Hammerstein. Darüberhinaus trage zur Gebührensenkung bei, dass die Stadt die Systematik der Gebührenkalkulation dem aktuell geltenden Recht angepasst habe.

Von Anette Wulf-Dettmer

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