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Region Burgdorf Nachrichten Stadt drückt bei Planung für Parlasca aufs Tempo
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00:26 20.05.2018
Die Geschäfte der Burgdorfer Keksfabrik Parlasca laufen gut, deshalb will die Unternehmensführung die Produktionskapazitäten ausbauen. Quelle: Dege (Archiv)
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Burgdorf

 Die Stadt will so schnell wie möglich die Voraussetzungen schaffen, damit die Keksfabrik Parlasca ihr Betriebsgelände im Norden Burgdorfs für den Bau einer Lagerhalle erweitern kann. Erreicht werden soll dies, indem für die Aufstellung des Bebauungsplans das beschleunigte Verfahren angewandt wird. „Zudem hat die Stadt ein externes Planungsbüro beauftragt, damit es fix geht“, berichtete Stadtplaner Jan-Hinrich Brinkmann im Bauausschuss des Rates. Dessen Mitglieder stimmten dieser Vorgehensweise der Verwaltung einmütig zu. 

Mit diesem Beschluss, den der Verwaltungsausschuss der Stadt am 29. Mai noch bestätigen muss, soll laut Brinkmann dem Unternehmen signalisiert werden, dass es bauen kann. FDP-Ratsherr Schrader betonte, wie bedeutsam es aus seiner Sicht sei, dass Unternehmen sich in der Stadt entwickeln könnten. „Wichtig ist jeodch, dass ausreichend Platz für die geplante Erweiterung der Förderschule Am Wasserwerk bleibt“, sagte er. Die Wasserwerkschule ist Nachbar der Keksfabrik. „Beide Projekte betrachten wir prinzipiell gemeinsam“, versicherte Brinkmann. „Aber wir machen zwei Bebauungspläne, um Parlasca nicht zeitlich zu behindern.“

Westlich der Straße Vor dem Celler Tor liegt das Betriebsgelände der Keksfabrik. Im Südenwesten des Areals liegt die Förderschule Am Wasserwerk. Im Norden grenzt die Reithalle der Lebenshilfe (rotes Dach) an das Firmengelände von Parlasca. Quelle: Google Maps

Für das bestehende Fabrikgelände gibt es laut Brinkmann derzeit keinen Bebauungsplan. Der neue Plan soll deshalb nicht nur für die Erweiterung der Betriebsgebäude, sondern für das gesamten Firmengelände aufgestellt werden. Zusätzlich soll auch das nördlich gelegene Grundstück, auf dem die Reithalle der Lebenshilfe Burgdorf-Berkhöpen steht, integriert werden. „Wenn Parlasca irgendwann eine Fläche für eine weitere Erweiterung braucht“, begründete der Stadtplaner. 

Der Vorsitzende des Lebenshilfe-Vereins, Erhard Popp, bat in der Ausschusssitzung, bei der Planung des Erweiterungsbaus der Wasserwerkschule darauf zu achten, dass die in dem Bereich liegende Reitfläche für das therapeutische Reiten groß genug bleibt. „Die Belange der Lebenshilfe sind uns bekannt“, versicherte Brinkmann.

Von Anette Wulf-Dettmer

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