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Region Burgdorf Nachrichten Hitzewelle beschert Bädern Besucherrekorde
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16:25 06.09.2018
Barbara Plüschow hat in diesem Jahr schon die zweite Monatskarte für das städtische Freibad gekauft. Quelle: Stefan Heinze
Burgdorf/Ramlingen

Die den ganzen Sommer über andauernde Hitzewelle hat die Zahl der Besucher der Freibad-Saison am Nassen Berg in Burgdorf und im Ramlinger Bio-Waldbad dieses Jahr tüchtig in die Höhe schnellen lassen. „Ich denke, wir werden die 70.000 überschreiten“, sagt Henry Barm, Abteilungsleiter Schule-Kultur-Sport der Stadt und kaufmännischer Betriebsführer des Bades für die Burgdorfer Wirtschaftsbetriebe, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Stadt. Das sind die meisten Gäste, seitdem die Wirtschaftsbetriebe das Bad im Jahr 2007 übernommen haben. In der verregneten Saison 2017 waren lediglich 52 500 Besucher gekommen.

Im Bio-Waldbad bei Ramlingen ist die Saison bereits zu Ende gegangen. Quelle: Joachim Dege

Das Bio-Waldbad zählt laut Sabine Scheems-Schnellinger, die Vorsitzender des Fördervereins ist, gewöhnlich zwischen 3000 und 5000 Badegäste pro Saison. In diesem Rekordsommer seien es 8000 Besucher gewesen und damit so viele wie nie zuvor seit Übernahme des Bades durch den Verein im Jahr 2011.

Scheems-Schnellinger geht davon aus, dass nicht nur die Hitze für die hohen Zahlen verantwortlich zeichnet, sondern auch der Umbau des Bades zum Naturbad die Attraktion noch einmal gehörig gesteigert hat. „Die Leute kommen von weit her, sogar aus Hannover“, sagt die Trägervereinsvorsitzende. Manche Gäste kämen wegen einer Chlorallergie, andere schätzten einfach die Wasserqualität. Darauf sei der Verein stolz. Die Qualität sei so gut, dass das Umweltamt der Region nur alle zwei Wochen zur Kontrolle komme – auch bei der Hitze in den zurückliegenden Wochen. Üblich sei normalerweise eine Kontrolle im Wochenrhythmus.

Im Freibad am Nassen Berg endet die Saison erst am dritten Wochenende im September. Quelle: Stefan Heinze

Auch Barm nimmt an, dass die hohen Besucherzahlen nicht allein hitzebedingt sind, sondern auch mit dem Badumbau von 2014/2015 zu tun haben. In einem durchschnittlich guten Sommer kamen gewöhnlich um die 60.000 Besucher. In der ersten vollständigen Saison nach dem Umbau, also dem Jahr 2016, habe das Bad schon rund 62 000 Besucher gezählt. Auch wenn die Temperierung des Außenbeckens auf 24 Grad die Besucherzahl an kühlen Tagen in die Höhe treibe, ist sich Barm sicher, dass „hauptsächlich das Wetter“ über die Zahl der Badegäste entscheidet.

Barbara Plüschow hat in diesem Jahr schon die zweite Monatskarte für das Burgdorfer Bad gekauft. Quelle: Stefan Heinze

Infolge der vielen Besucher rechnen die Wirtschaftsbetriebe mit deutlichen Mehreinnahmen. Es stehe aber fest, dass das Bad „weiterhin nicht kostendeckend arbeiten“ könne, sagt Barm. Der Förderverein des Waldbades will die Mehreinnahmen für den Neubau eines Kassenhäuschens auf die hohe Kante legen. „Es fließt immer alles ins Waldbad zurück“, sagt Scheems-Schnellinger. Für den Förderverein brachte die Rekordsaison eine angenehme Begleiterscheinung mit sich: 40 neue Mitglieder traten ein. Insgesamt seien es mittlerweile rund 300, sagt Scheems-Schnellinger.

Das Waldbad beendete die Saison schon Ende August. Nur ein Hundeschwimmen soll Ende September noch stattfinden. Der Termin stehe noch nicht fest. Im Freibad der Stadt dauert die Saison wie üblich bis zum dritten Sonntag im September, also bis zum 16. dieses Monats. An diesem Tag werde zum Saisonabschluss noch einmal die Rutsche am Fünf-Meter-Turm aufgebaut, verspricht Barm.

Von Stefan Heinze

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