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00:19 29.09.2018
Atelier KulturWerkStadt: Kinder lassen ihrer künstlerischen Fantasie freien Lauf - und können gleichzeitig neue Techniken ausprobieren. Quelle: privat
Burgdorf

Die KulturWerkStadt wird für fünf Wochen zum Atelier. Start des Projekts, das die Kreativität von Jung und Alt ansprechen will, ist am Wochenende, 29. und 30. September. Das Besondere: In dem kleinen Ausstellungsraum an der Poststraße können sich die Besucher diesmal keine Exponate anschauen, sondern sie sollen selbst aktiv werden – frei nach dem Motto „In jedem Menschen steckt ein Künstler“.

Der Fantasie und der Kreativität freien Lauf lassen – darum geht es bei dem Angebot, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprechen möchte. Betreut wird die Kunstwerkstatt vom Jugendkulturhauses JohnnyB., gefördert von der Region Hannover und gesponsert von der Stadtsparkasse. Von Ende September bis Anfang November werden an fünf Wochenenden jeweils in sich abgeschlossene Workshops angeboten, für die das JohnnyB.-Team mit Traude Minke, Mareike Goldmann, Marianne Pfeiffer und Jasmin Pszolla unterschiedliche Schwerpunkte vorbereitet hat.

Den Besuchern werden zunächst die Gestaltungstechniken erklärt. Dann können sie loslegen. „Was sich am Ende daraus entwickelt, hängt jedoch von den spontanen Ideen und der Experimentierfreude jedes Einzelnen ab“, erklären die Mitglieder des JohnnyB.-Teams. Dabei stünden das Ausprobieren, Experimentieren und Entdecken im Vordergrund, nicht das Ergebnis. Anfang 2016 hatte das JohnnyB. die KunstWerkStatt in der KulturWerkStadt zum ersten Mal eröffnet.

Nicht nur die Kinder können in der KulturWerkStadt kreativ sein – auch Erwachsene sind dort willkommen. Quelle: privat

Am 29. und 30. September, zum Auftakt des ungewöhnlichen Kunstprojekts, können die Besucher mit Müll experimentieren. Dafür liegen Altpapier, Tetrapaks, Konservendosen, PET-Flaschen, Stoffreste, Plastiktüten, CDs, Briefmarken, Korken und Papierrollen bereit.

An den drei Oktobermarkttagen, 5. bis 7. Oktober, können Traumfänger gestaltet werden. Entweder nach indianischem Vorbild mit Perlen und Federn oder als Mandala-Schaubild nach einer Kultpraxis des Hinduismus und Buddhismus.

Am 13. und 14. Oktober können individuelle Kunstwerke mit Materialien aus der Natur entstehen.

Am 20. und 21. Oktober erfahren die Workshop-Teilnehmer, wie mit Butterbrot-Papierabdrücken im Handumdrehen effektvolle Tattoos erzeugt werden.

Am 27. und 28. Oktober kann gefilzt werden.

Am letzten Projektwoche, am 3. und 4. November, wird mit Acylfarben gearbeitet. Die Teilnehmer können farbenprächtige Wisch- und Druckbilder gestalten.

Die Kunstwerkstatt ist sonnabends und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr zum unverbindliches Vorbeischauen und kostenfreien Gestalten geöffnet.

Von Anette Wulf-Dettmer

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