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Region Burgdorf Nachrichten Die Asphaltkolonne kommt Anfang November
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17:01 27.09.2018
Kein Durchkommen: Auf der Sorgenser Hauptstraße wird der neue Kanal verlegt. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Sorgensen/Dachtmissen

Auf der Hauptstraße in Sorgensen im Zuge der L 311 ist schon seit Wochen kein Durchkommen mehr. Bauarbeiter führen dort das Regiment. Derzeit wird ein neuer Abwasserkanal im Untergrund des Fahrbahnbereichs verlegt – rund 150 Meter aus Richtung Osten sind schon fertig. Bis Anfang November soll nicht nur der Kanal mit neuen Hausanschlüssen bis zum Abzweig der Kreisbahnstraße komplett erneuert, sondern auch der Unterbau der Straße, der Bürgersteig auf der Südseite und die neue Querungsinsel fertig sein, sodass am Montag, 5. November, die Asphaltkolonne der Baufirma Strabag anrücken kann. So sieht laut Sprecher der Landesstraßenbaubehörde in Hannover der Zeitplan aus.

Für die Asphaltierungsarbeiten von der Auebrücke in Dachtmissen bis zur Kreisbahnstraße haben die Bauarbeiter Zeit bis 9. November. „Danach müssen vielleicht noch ein paar kleine Arbeiten an diesem Abschnitt der Ortsdurchfahrt erledigt werden, ansonsten ist er fertig“, erklärt der Sprecher. Ab 12. November sollen die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt – von der breiten Einmündung der Kreisbahnstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Burgdorf beginnen. Vermutlich werde dieser Teil der L 311 nicht mehr in diesem Jahr fertig, räumt der Behördensprecher ein. „Das hängt von den Wetterbedingungen ab. Wenn Schnee auf der Straße liegt, kann nicht angefangen werden. Läuft es wie im letzten Jahr, als es an Weihnachten 14 Grad warm war, wird natürlich weitergearbeitet.“

Bislang wird der Verkehr aus und in Richtung Hänigsen offiziell umgeleitet über die Kreisbahnstraße durch Weferlingsen und Obershagen und umgekehrt. Sobald der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen wird, kann die Kreisbahnstraße nicht mehr genutzt werden. Wo die neue Ausweichstrecke entlang führen wird, sei noch nicht entschieden, erklärt der Behördensprecher auf Anfrage. Möglicherweise durch Otze. Schaut man jedoch auf die Straßenkarte, sind die Hänigser vermutlich besser beraten, wenn sie am Schwüblingser Kreisel auf die B 188 fahren.

Ein Unsicherheitsfaktor im Zeitplan ist offenbar seit einiger Zeit die Entsorgung der abgefrästen Fahrbahnbeläge. Früher konnte die Abfuhr des schadstoffbelasteten Material zeitnah bei den Entsorgungsbetrieben angemeldet werden. „Jetzt muss das zehn Wochen vorher passieren“, berichtet der Sprecher. Das mache die Planung nicht leichter und ziehe die Bauzeit in die Länge. Der Grund: Die Hallen und Lager der Entsorgungsbetriebe seien voll, deshalb gebe es nur noch wenige Termine.

Die viele Leitungen, die im Laufe der Jahre unter dem Bürgersteig der Hauptstraße verlegt wurden, sind dafür verantwortlich, dass der neue Abwasserkanal unter die Fahrbahn gelegt wird. Quelle: Anette Wulf-Dettmer

Die Sanierung der Dachtmisser Ortsdurchfahrt ist inzwischen bis zur Auebrücke abgeschlossen. Diese Arbeiten hatte das Landesstraßenbauamt vorgezogen. Übern Haufen geworfen hat den Zeitplan, dass die Stadt Burgdorf erst spät festgestellt hat, dass der alte Abwasserkanal unter dem Bürgersteig nicht wie geplant einfach durch einen neuen ersetzt werden kann. Denn über dem alten Kanal verlaufen zehn andere Versorgungsleitungen, zum Beispiel für Strom, Gas und Telekommunikation. Deshalb wurde entschieden, den Kanal in den Untergrund der Fahrbahn zu legen. Das hat zur Folge, dass die Sanierung der Fahrbahn nicht gleichzeitig mit den Kanalbauarbeiten beginnen kann, sondern erst danach.

Von Anette Wulf-Dettmer

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