Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Deutsche Reihenhaus verschiebt Sanierung
Region Burgdorf Nachrichten Deutsche Reihenhaus verschiebt Sanierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 02.12.2018
Vorerst wird auf der alten Deponie zwischen Duderstädter Weg und Uetzer Straße nichts passieren. Die Sanierung ist auf Herbst 2019 verschoben worden. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
Burgdorf

 Die geplante Sanierung des Baugrunds für die Reihenhaussiedlung zwischen Duderstädter Weg und Uetzer Straße verschiebt sich. Der Investor und Bauherr, die Deutschen Reihenhaus AG (DRH), will solange warten, bis der Bebauungsplan – Nummer 0-11 „Uetzer Straße – Duderstädter Weg“ in trockenen Tüchern ist. Und das kann sich bis zum Sommer 2019 hinziehen.

Grund ist eine erneute, die inzwischen vierte, Änderung des Planentwurfs: „Nach der jüngsten öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans hat sich herausgestellt, dass zum Beispiel die Festsetzung zum Lärmschutz des künftigen Wohngebiets im Bezug zum angrenzenden Gewerbegebiet noch optimiert werden müssen“, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung von Stadt und DRH. „Es geht dabei nicht um unser Projekt, wir werden nichts ändern müssen“, sagt Unternehmenssprecher Achim Behn und konkretisiert: „Vielmehr soll sichergestellt werden, dass, sollten wir pleite gehen, auch ein Nachfolger die Häuser so anordnet, dass der Lärmschutz für deren Bewohner gewährleistet ist.“

Die Stadt wird voraussichtlich im ersten Quartal 2019 den Entwurf des Bebauungsplans erneut öffentlich auslegen. „Mit einem Satzungsbeschluss ist nach jetzigem Stand im Sommer 2019 zu rechnen“, erklärt Imke Herbst von der städtischen Planungsabteilung. Davon geht auch die Deutsche Reihenhaus aus. Die Sanierung des Baugrunds könnte laut Behn dann im Herbst 2019 beginnen. Diese ist erforderlich, weil es sich bei dem etwa einen Hektar großen Areal um eine ehemalige Kiesgrube handelt, die später mit Bauschutt, Bodenaushub, Hausmüll und Altreifen verfüllt wurde. Die DRH will diesen Deponiekörper komplett ausheben und mit unbelastetem Boden wieder auffüllen.

„Die Voruntersuchungen für die Sanierung sind längst abgeschlossen“, sagt Behn. „Die Genehmigung für die Sanierung, die das Land Niedersachsen und die EU mit Zuschüssen fördert, liegt vor. Die Ausschreibungen für die Arbeiten sind fertig und sollten eigentlich in der nächsten Woche rausgehen“, erklärt der Firmensprecher. Jetzt habe man jedoch beantragt, den Bauantrag für die Bodensanierung vorerst zurückzustellen, damit er nicht seine Gültigkeit verliere. Mit Sanierungen von Bauland hat die DRH viel Erfahrung. „Wir sind bundesweit führend, was die Vitalisierung von belastetem Brachland, zum Beispiel von ehemaligen Fabrikstandorten, angeht“, sagt er.

Die DRH rechnet laut Behn nicht damit, dass trotz Hochkonjunktur in der Baubranche die erneute Verzögerung die Baukosten in die Höhe treiben könnte. „Das ist nicht so relevant, weil wir für unsere Häuser Standardpläne verwenden und bei den Fertigbauteilen mit festen Partnern zusammenarbeiten“, sagt Behn. Er geht davon aus, dass es im Anschluss an die Sanierung mit dem Bauen losgeht. „Baubeginn soll auf jeden Fall in 2020 sein.“ Entstehen werden auf dem Grundstück, das seit Langem brach liegt, 38 Reihenhäuser mit 85, 119 und 144 Quadratmetern Wohnfläche.

Von Anette Wulf-Dettmer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit dem Wohnbauprojekt Heidenelke am Rande der Südstadt will die Stadt endlich bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Politik kann sich aber für keinen der vier Investoren entscheiden. Noch nicht.

29.11.2018

Es ist wieder Nikolausmarkt rund um die Kirche in Ehlershausen. Die Gemeinde sammelt dieses Mal Süßes und Spielzeug, um bedürftigen Kindern eine Freude zu machen. Und der Weihnachtsmann kommt auch.

29.11.2018

Er hatte getrunken und schaffte es deshalb nicht unfallfrei in die Parklücke: Die Polizei zog einen 34 Jahre alten Autofahrer aus dem Verkehr.

29.11.2018