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Region Barsinghausen Nachrichten Stemmer erinnern an den „Kartoffelpastor“
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17:54 31.08.2018
Werner Burose (links) und Jahn Friedrich von Rössing planen das neunte Kartoffel- und Weinfest auf dem Rittergut Stemmen. Quelle: Frank Hermann
Stemmen

Auf dem idyllischen Innenhof des Rittergutes Stemmen richten die örtlichen Vereine mit ihren ehrenamtlichen Helfern am Sonnabend, 15. September, ab 17.30 Uhr das neunte Kartoffel- und Weinfest aus. Nach der Premiere von 1994 anlässlich des 750-jährigen Ortsjubiläums hat die Dorfgemeinschaft dieses Fest zu einer kleinen Tradition im drei bis vierjährigen Rhythmus gemacht.

Zuletzt feierten die Stemmer mit ihren Gästen vor drei Jahren ein Kartoffel- und Weinfest. „Allerdings ziehen wir die Feier dieses Mal etwas kleiner auf und beschränken uns mit den Ständen auf den vorderen Teil des Gutshofes bis zu den drei großen Linden. Außerdem beginnen wir erst am späten Nachmittag um 17.30 Uhr“, kündigt Werner Burose vom Heimat- und Kulturverein an. Bislang begann das Fest immer schon am Vormittag.

Die kleine Ortschaft an der Bundesstraße 65 erinnert mit der Feier an Elias Friedrich Schmersahl, der von 1746 bis 1755 als Gemeindepastor in Stemmen tätig war und in dieser Zeit die Kartoffel ins Calenberger Land brachte. Schmersahl pflanzte die damals noch unbekannte Knolle im Kirchgarten an und machte die Kartoffel kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg als Nahrungsmitel bekannt.

Auf dem Speiseplan des Festes stehen daher in erster Linie verschiedene Kartoffelgerichte – zum Beispiel Salate, Puffer, Pommes Frites sowie Rosmarinkartoffeln von Manfred Mende aus Stemmen. Außerdem gibt es Bratwürstchen und Steaks.

„Natürlich öffnen wir auch wieder unseren Weinkeller. Dort können die Besucher edle Tropfen und kulinarische Kleinigkeiten genießen“, erläutert Hausherr Jahn Friedrich von Rössing.

Abends beginnt um 19.30 Uhr der musikalische Teil der Feier mit Tanz und Diskjockey im Festzelt.

Von Frank Hermann

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