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Ziya Önder vom TSV Kirchdorf zeigt mehrfach sein turnerisches Ausnahmetalent.

Ziya Önder vom TSV Kirchdorf zeigt mehrfach sein turnerisches Ausnahmetalent.
 © Mirko Haendel

Barsinghausen

Sportler erwirtschaften 5400 Euro für den guten Zweck

Bei der zum vierten Mal ausgerichteten Benefizveranstaltung „Sportler für Sportler“ haben die Organisatoren einen neuen Rekordbetrag eingespielt. Spenden und Erlöse kommen jeweils zur Hälfte dem Freibad Goltern und den Feriensportwochen zugute.

Barsinghausen.   Die Benefizveranstaltung „Sportler für Sportler“ eilt von Erfolg zu Erfolg. Während der großen Spendengala am Donnerstagabend in der Glück-Auf-Halle haben die Veranstalter vom Handballverein Barsinghausen (HVB) und dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder eine Spendensumme von 5400 Euro vermeldet. 

Bei der dritte Auflage im vergangenen Jahr waren 4100 Euro zusammengekommen. Gerd Köhler (HVB), der zusammen mit dem Germanen Jan Baßler die Veranstaltung organisiert hatte, drückte seine Freude über diesen Erfolg aus und sagte: „Wahnsinn! Neben zahlreichen Barsinghäuser Unternehmen haben diesmal auch mehrere Privatpersonen gespendet. Das zeigt uns, dass die Veranstaltung immer besser angenommen wird.“ Seit mittlerweile vier Jahren sammeln die beiden erfolgreichsten Sportvereine der Stadt Geld für Barsinghäuser Vereine und Institutionen.

In diesem Jahr werden der Förder- und der Betreiberverein des Freibads Goltern sowie das Betreuerteam der Feriensportwochen (Fespowo) mit jeweils 2700 Euro bedacht. Das ehrenamtlich betriebene Freibad hatte in der vergangenen Badesaison mit einem Besucherrückgang wegen der nasskalten Witterung zu kämpfen und benötigt die Summe, um nötige Instandhaltungs- und Betriebskosten zu finanzieren. Celine Homeyer vom Fespowo-Betreuerteam erklärte: „Echter Wahnsinn, wir hätten nie damit gerechnet, eine solche Unterstützung zu erfahren. Jetzt können wir unseren ehrenamtlichen Helfern eine Aufwandsentschädigung zahlen und Spielgeräte anschaffen.“

Wieder einmal war die Glück-Auf-Halle mit etwa 300 zahlenden Gästen sehr gut besetzt. Diese sahen ein abwechslungsreiches Sportprogramm. Jungen und Mädchen aus verschiedenen, in den vergangenen Jahren mit Spenden bedachten Grundschulen präsentierten zahlreiche Bewegungsübungen aus schulischen Sportprojekten. Der Turnfloh Ziya Önder vom bereits mehrfach unterstützten TSV Kirchdorf begeisterte das Publikum mit beeindruckenden Übungen am Barren, Boden und auf dem Air-Track, einer speziellen Bodenturnmatte. Nostalgische Erinnerungen kamen auf, als ehemalige Handballer des HVB aus Regionalligazeiten (damals noch TSV Barsinghausen) auf altgediente Kicker des 1. FC Germania trafen und während zweier zehnminütiger Halbzeiten Handball und Fußball gegeneinander spielten. Das Ergebnis von 8:5 für die Germanen interessierte nur am Rande. Der Spaß an der Bewegung stand bei allen Beteiligten im Vordergrund. 

Höhepunkt des Abends war das Aufeinandertreffen der aktuellen Erstherrenteams von HVB (Verbandsliga) und 1. FC Germania (Regionalliga), das die Germanen nach zwei Halbzeiten, einem Siebenmeterwerfen und Neunmeterschießen mit 2:1 für sich entschieden. 

Bei so viel Sport zogen die Organisatoren eine durchweg positive Bilanz. Köhler lobte die große Solidarität innerhalb der Familie der Barsinghäuser Sportler: „Es hat uns wieder sehr geholfen, dass alle Sportler der Stadt zusammengestanden haben. Vielen Dank dafür.“ Baßler appellierte abschließend an Verwaltung und Politik, sich trotz des Erfolgs der Veranstaltung nicht aus der Verantwortung zu nehmen: „Die beiden diesmal begünstigten Einrichtungen sind wie viele andere ein wichtiger Bestandteil des Gesellschaftsbildes unserer Stadt und müssen auch weiterhin von Ihnen unterstützt werden.“

Von Mirko Haendel


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