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Region Barsinghausen Nachrichten So wenig Einbrüche wie seit 50 Jahren nicht mehr
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00:16 25.12.2017
Peter Jeinsen (von links), Leiter des Streifen- und Einsatzdienstes, Bürgermeister Marc Lahmann, Kommissariatsleiter Achim Bense und der Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Joachim Eickmeyer, ziehen Bilanz. Quelle: Malecha
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Barsinghausen

 Die Zahl der Wohnungseinbrüche im Barsinghäuser Stadtgebiet ist i in diesem Jahr deutlich gesunken. „So wenig Fälle hatten wir in den vergangenen 50 Jahren nicht mehr“, sagt Kommissariatsleiter Achim Bense. Nur rund 20 Einbrüche in Privathaushalte wurden gezählt. „Zum Vergleich: In anderen Kommunen in der Region, wie in Ronnenberg,  sind es weit über 100.“ 

Und auch ansonsten blickt die Polizei auf ein recht Ereignisloses Jahr zurück: „So etwas wie die Einbruchsserie in etliche Geschäfte hatten wir glücklicherweise nicht mehr“, sagt Bense. In insgesamt 22 Fällen waren von November 2016 bis in den Januar diesen Jahres Einzelhandelsgeschäfte in Barsinghausen heimgesucht worden. Die Täter hatten die Schaufensterscheiben jeweils mit brachialer Gewalt mit Gullydeckeln oder in Einzelfällen auch mit schweren Steinen zerstört. Stets hatten es die Einbrecher auf Bargeld oder andere Wertgegenstände abgesehen. Im Januar wurden die drei Täter geschnappt. 

Dafür habe es in diesem Jahr aber zahlreiche Kampfmittelfunde gegeben, sagt Peter Jeinsen, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. „Ich bin gespannt, was da im kommenden Jahr auf uns zukommt“, sagt er. Denn vor allem dort, wo neu gebaut wird, seien Funde weiterhin wahrscheinlich. „Das zieht sich durch alle Ortsteile und auch die Kernstadt kann wieder betroffen sein.“ 

Zudem bleibt Jeinsen, Bense und auch dem Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes, Joachim Eickmeyer, vor allem der Großeinsatz im Juli im Gedächtnis: Damals hatte eine Gasflasche, die in einem Kinderwagen in einem türkischen Lebensmittelgeschäft abgestellt worden war, beinahe zu einer großflächigen Evakuierung der Innenstadt geführt. „Im Nachhinein stellte sich raus, dass alles ganz harmlos war – aber im ersten Moment mussten wir mit dem Schlimmsten rechnen“, sagt Bense. Daher wurde ein Bereich der Marktstraße gesperrt und mit der Evakuierung begonnen. Doch schnell stellte sich heraus, dass von der Flasche keine Gefahr ausging. 

Auch für das kommende Jahr wünschen sich Polizei und Stadt, dass die Zusammenarbeit so gut wie bisher weitergeführt wird. Diese habe man vor allem bei der Erarbeitung des Sicherheitskonzepts für das Stadtfest gemerkt, sagt Jeinsen. Das, so hofft er, werde auch im nächsten Jahr so reibungslos wie in diesem Jahr ablaufen. „Die Menschen haben sich sicher gefühlt, ohne dabei das Gefühl zu haben, ständig beobachtet zu werden“, sagt Jeinsen. Dafür gab es laut ihm viel positives Feedback aus der Bevölkerung. Bereits im März werden Stadt, Polizei, ASB und IG Stadtfest mit der Planung des kommenden Stadtfests beginnen. 

Und auch bei der B65 Sanierung habe die Kooperation gut funktioniert, sind sich Bürgermeister Marc Lahmann und Jeinsen einig. „Nur was die Ampelschaltung angeht, müssen wir beim nächsten Bauabschnitt besser planen“, sagt Lahmann. 2018 folgt die Sanierung des Bundesstraßenabschnitts zwischen Stemmen und Göxe. 

Von Lisa Malecha

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