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Hell und freundlich wird die Aula des Schulzentrums Am Spalterhals nach dem Umbau wirken. Weiß und grau sind die vorherrschenden Farben, daneben sorgen Bauelemente in Rot für farbliche Kontraste.

Hell und freundlich wird die Aula des Schulzentrums Am Spalterhals nach dem Umbau wirken. Weiß und grau sind die vorherrschenden Farben, daneben sorgen Bauelemente in Rot für farbliche Kontraste.
© Andreas Kannegießer

Barsinghausen

Wird die Aula schon im Februar fertig?

Die Grundsanierung der Aula im Schulzentrum Am Spalterhals macht rasche Fortschritte. Die Verantwortlichen der städtischen Gebäudewirtschaft sind sicher, dass der Umbauzeitplan für das Millionenprojekt gehalten wird und die Aula spätestens Ende März wieder für Veranstaltungen zur Verfügung steht. 

Barsinghausen.  Die Grundsanierung der Aula im Schulzentrum Am Spalterhals kommt zügig voran. Schon jetzt ist die städtische Gebäudewirtschaft sicher, dass der Zeitplan für das umfangreiche Bauprojekt gehalten werden kann. „Es gibt nichts, was uns zeitlich noch in Bedrängnis bringen kann“, sagt der stellvertretende Fachdienstleiter der Gebäudewirtschaft, Bora Kansu. „Wir bleiben definitiv im Zeitrahmen.“ Ziel sei es inzwischen sogar, deutlich früher als Ende März fertig zu werden. „Eventuell schaffen wir es bis Ende Februar.“ Die positiven Nachrichten von der Baustelle sind besonders für die Nutzer von Barsinghausens größter Veranstaltungshalle von Bedeutung, denn im zweiten Quartal 2018 ist die Aula schon wieder für etliche Kulturveranstaltungen verplant.

Die Sanierung der Aula ist ein Mammutprojekt, das sich die Stadt Barsinghausen rund 1,75 Millionen  Euro kosten lässt. Im Mittelpunkt steht die Erneuerung der kompletten Beleuchtungs-, Lüftungs- und Beschallungstechnik. Die Umsetzung eines modernen Brandschutzkonzepts bildet einen weiteren Schwerpunkt. Darüber hinaus soll die Aula nach Abschluss der Arbeiten ein modernes Ambiente bieten: Die Halle wird in überwiegend hellen Tönen neu gestaltet. Einen farblichen Kontrapunkt setzen 16 rote Pendelleuchten, die unter der Decke montiert werden, sowie ein dunkler Kunststoff-Designboden. Er löst die jahrzehntealten Waschbeton-Bodenplatten ab, die schwer zu reinigen waren.

„Die neue Klimatechnik ist fast komplett installiert“, berichtet Kansu. „Unangenehme Zugluft wird es in der Aula künftig nicht mehr geben.“ Ein großes Thema beim Umbau sei die Akustik. Um diese zu verbessern, ist die Rückwand der Halle mit speziellen, fein gelochten Platten verkleidet worden, die den Schall weniger stark reflektieren. Eine neue Akustik-Unterdecke ist montiert, und vor der Bühne bringen die Handwerker zudem ein sogenanntes Akustiksegel an. „Die Akustik ist schon eingemessen und abgestimmt“, sagt Kansu. Fast abgeschlossen sind auch schon die Arbeiten an der Beschallungstechnik. Beiderseits der Bühne werden zwei sogenannte Bananen von der Decke abgehängt, an denen Lautsprecherelemente montiert werden können. Zwei neue Traversen dienen zudem als Träger für beliebige Beleuchtungselemente.

Bewährt hat sich aus Kansus Sicht das Konzept für den Umbau im laufenden Schulbetrieb. Handwerker auf der einen Seite und Schüler und Lehrer auf der anderen Seite haben keinerlei Berührungspunkte miteinander, weil die Verkehrsflächen für die Dauer der Bauarbeiten mit Bretterkonstruktionen voneinander getrennt sind. Handwerker sowie Materiallieferanten nutzen den rückwärtigen Gebäudezugang aus Richtung Mensa, der für Schüler derzeit nicht zugänglich ist. Es habe bisher keine Beanstandungen oder Beschwerden über Störungen gegeben, sagt Kansu.

Auch wenn die Aula nach Abschluss der Arbeiten kaum wiederzuerkennen sein wird, so bleibt doch eine Konstante erhalten: die vor einigen Jahren schon modernisierte Bestuhlung mit der charakteristischen roten Polsterung. An deren Farbton haben sich die Raumdesigner auch bei der Farbwahl für die Pendelleuchten und den Regieraum auf der rückwärtigen Empore orientiert. „Lediglich die Rollen der Stuhlreihen werden ersetzt“, kündigt Kansu an.

Von Andreas Kannegießer


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