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Diskutieren über ihre Positionen zur Landtagswahl: Harald Temmler (vorne von links, FDP), Abdulselam Dogan (Grüne), Claudia Schüßler (SPD) und Max Matthiesen mit Moderator Michael Pöllath und Helmut Steinert vom Forum für Politik und Kultur.

Diskutieren über ihre Positionen zur Landtagswahl: Harald Temmler (vorne von links, FDP), Abdulselam Dogan (Grüne), Claudia Schüßler (SPD) und Max Matthiesen mit Moderator Michael Pöllath und Helmut Steinert vom Forum für Politik und Kultur.© Frank Hermann

Barsinghausen

Wieder ein enges Rennen um das Direktmandat?

Schlussspurt im Kampf um Wählerstimmen: Wenige Tage vor der Landtagswahl haben die Wahlkreiskandidaten von SPD, CDU, Grüne und FDP ihre politischen Positionen bei einer Podiumsdiskussion im ASB-Bahnhof erläutert. Realistische Chancen auf ein Landtagsmandat haben jedoch nur Claudia Schüßler (SPD) und Max Matthiesen (CDU).

Barsinghausen. Auf Einladung des Forums für Politik und Kultur stellten sich am Donnerstagabend neben Schüßler und Matthiesen auch die Direktkandidaten Abdulselam Dogan (Grüne) und Harald Temmler (FDP) den rund 60 Besuchern vor. Michael Pöllath moderierte die Podiumsrunde mit Diskussionsbeiträgen unter anderem zur Schul- und Bildungspolitik sowie zum Wohnungsbau.

"Alle Wähler sollten genau hinschauen, um die Unterschiede in den politischen Programmen der Parteien und deren Kandidaten zu erkennen. Zumal sich bei der Wahl ein knappes Ergebnis andeutet", betonte Helmut Steinert vom ausrichtenden Forum für Politik und Kultur.

Auf einen knappen Wahlausgang stellt sich auch Claudia Schüßler ein, die sich zum zweiten Mal um das Direktmandat im Wahlkreis 34 mit den Städten Barsinghausen, Gehrden und Seelze bewirbt. Bei der Wahl 2013 musste sich die Sozialdemokratin mit einem Stimmenanteil von 40,7 Prozent knapp dem CDU-Sozialpolitiker Max Matthiesen (41,6 Prozent) geschlagen geben – knapp 370 machten den Unterschied aus.

"Ob es tatsächlich wieder ein derart enges Rennen wird, kann ich schlecht einschätzen. Und wenn ja, dann hoffe ich dieses Mal natürlich auf einen positiven Ausgang für mich", sagt Schüßler.

Nur der Kandidat mit den meisten Erststimmen zieht direkt in den Landtag ein, allen anderen Bewerbern bleibt das Nachsehen. Weder Schüßler (Platz 38) noch Max Matthiesen (Platz 41) stehen auf vorderen Listenplätzen ihrer Parteien, sodass ein Einzug ins Parlament über das Zweitstimmenergebnis nahezu ausgeschlossen zu sein scheint.

"Wenn die Menschen mich im Landtag haben wollen, dann müssen sie mich mit der Erststimme auch wählen. Einen Umweg über die CDU-Liste gibt es für mich nicht", erläutert Max Matthiesen, der seit 2003 mit einem Direktmandat des Wahlkreises 34 im Parlament vertreten ist. Bei der parteiinternen Listenaufstellung habe er sich nicht für einen vorderen Platz durchsetzen können.

Sowohl Max Matthiesen und Claudia Schüßler als auch die Direktkandidaten der kleineren Partei absolvieren bis zur Stimmabgabe am 15. Oktober noch ein arbeitsreiches Wahlkampfprogramm. "Wir sind fast rund um die Uhr im Einsatz", erklärt der CDU-Politiker.

Und auch Claudia Schüßler spricht von "sehr viel Einsatz" und von einem "großen Zeitaufwand" – um die Stimmenmehrheit für das Landtagsmandat zu erhalten.

Von Frank Hermann


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