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So sehen die beiden geplanten Achtfamilienhäuser der Stadtsparkasse aus.

So sehen die beiden geplanten Achtfamilienhäuser der Stadtsparkasse aus.© Stadtsparkasse

Barsinghausen

Die Stadtsparkasse baut weitere Mietshäuser

Die Barsinghäuser Stadtsparkasse setzt angesichts der Niedrigzinsphase ihren neu eingeschlagenen Weg der Investition in Immobilien fort: An der Schillerstraße in der Kernstadt baut das Geldinstitut im nächsten Jahr zwei Mehrfamilienwohnhäuser mit jeweils acht Wohnungen. Alle Wohnungen sollen vermietet werden.

Barsinghausen. Die Stadtsparkasse hat, wie die meisten anderen Kreditinstitute auch, seit Jahren mit rückläufigen Erträgen zu kämpfen, weil die Zinsmarge immer mehr zusammengeschmolzen ist und Finanzanlagen mittlerweile keine Renditen mehr abwerfen. Im vergangenen Jahr hatte sich die Stadtsparkasse daraufhin entschlossen, neue Wohngebäude erstmals nicht nur zu finanzieren, sondern selbst zu errichten. In der Kaltenbornstraße sind daraufhin die ersten beiden Mietshäuser entstanden, die die Sparkasse dauerhaft selbst im Bestand behalten will. Die Gebäude an der Kaltenbornstraße sind demnächst bezugsfertig, nun geht die Sparkasse das nächste Projekt an der Schillerstraße an. "Wir wollen uns mit den Mietwohnungen ein weiteres kleines Standbein schaffen", sagt Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Reinhard Meyer.

Die beiden Achtfamilienhäuser entstehen nebeneinander auf einem 2600 Quadratmeter großen ehemaligen Gärtnereigelände direkt neben dem Marienstift. Die Lage ist hervorragend: Das Areal ist nur wenige Meter vom Deisterrand entfernt, gleichzeitig sind es auch nur wenige Schritte bis zum Rathaus und in die Fußgängerzone.

Nach den Worten von Vorstandsvertreter und Projektleiter Uwe Borsum werden die beiden Achtfamilienhäuser vollständig barrierefrei und im energiesparenden KfW-55-Standard errichtet. Im Untergeschoss entstehen 21 Tiefgaragenstellplätze, die ebenfalls vermietet werden sollen. Derzeit werde der Bauantrag für das Vorhaben vorbereitet, sagt Borsum. "Wir gehen von einem Baubeginn im ersten Halbjahr 2018 aus." Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Projekt beziffert der Vorstandsvertreter auf rund 4,4 Millionen Euro.

Derweil ist das kommunale Geldinstitut dabei, die Mietverträge für die sogenannten Stadtvillen mit insgesamt zwölf Wohnungen an der Kaltenbornstraße abzuschließen. Für etwa zwei Drittel der Wohnungen seien bereits Verträge unterschrieben, berichtet Meyer. Er zweifelt nicht daran, dass alle Wohnungen sofort nach der Gebäudefertigstellung bezogen werden. "Wir haben eine Warteliste", sagt er.

Von Andreas Kannegießer


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