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Region Barsinghausen Nachrichten Stadt will schnellstmöglich Kita-Plätze schaffen
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00:18 11.02.2018
In der Kita Wirbelwind der Hoffnungsgemeinde sollen zehn zusätzliche Kindergartenplätze entstehen. Quelle: Sacha (Archiv)
Barsinghausen

 Die Stadt muss dringend neue Kita-Plätze schaffen – und hat nun den aktuellen Stand der geplanten Maßnahmen vorgestellt: Noch im ersten Halbjahr 2018 soll die Kindertagesstätte Stemmen reaktiviert werden. „Das war nicht so einfach, wie wir erst angenommen hatten“, sagte Fachdienstleister Claudius Reich im Sozialausschuss. Doch nun gehe es endlich voran. Durch die Reaktivierung der Kita würden zumindest 50 neue Betreuungsplätze geschaffen werden. Insgesamt fehlen in Barsinghausen rund 170 Plätze für Jungen und Mädchen. 

In diesem Jahr könnten auch in der Kita Wirbelwind zehn neue Plätze entstehen. Die Einrichtung der Hoffnungsgemeinde soll durch den Umbau einer benachbarten Wohnung vergrößert werden. Dieses Vorhaben will die Stadt bezuschussen. Der Sozialausschuss stimmte einer Förderung in Höhe von maximal 95.000 Euro nun einstimmig zu.  Zudem könnten 15 Plätze in einer Krippe am Kirchdorfer Bahnhof voraussichtlich noch im dritten Quartal diesen Jahres geschaffen werden und auch die zehn Plätze in der Großtagespflege „B65“ in Goltern könnten wahrscheinlich noch bis zu diesem Sommer entstehen. 

Wann die für eine Großtagespflege in Ostermunzel vorgesehenen Räume genutzt werden können, sei hingegen noch nicht klar, sagte Reich. Hier gibt es Probleme mit dem Brandschutz. Auch in Göxe laufen derzeit Gespräche mit einer Elterninitiative. Dort sollen in der Bauernhof-Kita 15 Plätze geschaffen werden. Für 2019 ist zudem noch die Inbetriebnahme der neuen Kita Gänsefüßchen geplant, die in Barsinghausen gebaut wird. Dort sollen laut Planung 50 Jungen und Mädchen betreut werden. 

„Das alles hilft allerdings den Bördedörfer noch nicht“, sagte Reich. Allerdings habe er diesbezüglich mit den kirchlichen Einrichtungen gesprochen, in denen derzeit noch die Nachmittagsbetreuung fehlt. „Das Kirchenkreisamt hat zugesagt, dass sie den Bedarf decken wollen“, sagte er. Doch dazu müsse der Bedarf erst ermittelt werden.  Darum plant die Stadt noch in diesem Quartal eine Evaluation, bei der die Bedürfnisse  der Elternschaft abgefragt werden sollen – und zwar in Hinblick auf generellen Bedarf, Öffnungszeiten, Verpflegung und Betreuungsqualität. Diese Evaluation sei wichtig, da konkrete Maßnahmen erst geplant werden können, wenn der tatsächliche Bedarf auch feststehe, betonte der Erste Stadtrat Thomas Wolf. Allerdings, so stellte Reich klar, sei ein Plan noch kein Garant, dass die Maßnahmen auch schnell umgesetzt werden können. „All unsere Wünsche bringen nichts, wenn das nötige Personal fehlt.“ 

Von Lisa Malecha

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