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Region Barsinghausen Nachrichten Der Tag der Ortsteile ertrinkt im Regen
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00:18 26.09.2018
Die meisten Besucher kommen ausgestattet mit Regenschirm oder Regenjacke - oder flüchten unter die Stände. Quelle: Elena Everding
Barsinghausen

Es regnete und regnete und regnete: Der Tag der Ortsteile am Sonntag hatte diesmal wenig Glück mit dem Wetter. Besonders viele Besucher kamen daher nicht an die Stände, an denen mehr als 50 Vereine und Organisationen sie bewirteten, unterhaltsame Aktionen anboten und Einblicke in ihr Wirken gaben. Die Veranstaltung im Stadtzentrum fand zum dritten Mal statt.

„Wir hoffen noch auf Sonnenschein“, hatte Brunhilde Hering vom Freiwilligenzentrum Barsinghausen (FZB) gegen 14 Uhr gesagt, eine Stunde nach Beginn der Veranstaltung. Der Wunsch sollte sich am Sonntagnachmittag nicht mehr erfüllen. Am gemeinsamen Stand des FZB, der Sprachpaten, der Arbeiterwohlfahrt, des Runden Tisches für Integration und des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Europaplatz eröffneten die stellvertretenden Bürgermeister Max Matthiesen und Marlene Hunte-Grüne gleich zum Auftakt des Tages der Ortsteile auch die Interkulturelle Woche Barsinghausen.

Mariam Refahi aus Afghanistan bot für die Sprachpaten Henna-Tattoos für die Hände an. Doch wegen des Regens musste sie diese unter dem Schutz des Häuschens malen. Der Kneipp-Verein Barsinghausen musste sein Armtauchbecken ganz ausfallen lassen. „Ich glaube nicht, dass es heute noch besser wird“, sagte Christa Dominiak. „Das ist jetzt halt so. Wir haben schließlich lange genug auf Regen gewartet“, meinte Waltraut Watzlawik. Immerhin ein Glücksrad konnte der Verein aufstellen.

Die Seniorengemeinschaft Landringhäuser Plattfüße packte schon am frühen Nachmittag ihren Stand ein. „Das hat keinen Zweck“, sagte Bernd Ueberschär. Die Plattfüße boten den bewährten „Landringhäuser Teller“ an – und hatten ihr Rezept noch verfeinert. Leberkäse, Kaiser-Jagdwurst sowie eine neue Eigen-Creation, alles gegrillt, kam dabei auf Mini-Brötchen.

Ein warmer und trockener Zufluchtsort war dagegen das Bücherhaus am Thie, wo am Nachmittag der gemischte Chor Chorus B ein Konzert gab. Inhaberin Karin Dörner, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Unser Barsinghausen, war froh darüber, dass die Vereine trotzdem gekommen waren. Das ändere allerdings nichts daran, dass der Tag nur mäßig besucht war, sagte Dörner. „Es ist wirklich schade. Wir können nur sagen: Nächstes Jahr wird es besser.“

„Der Tag ist wirklich ins Wasser gefallen“, bedauerte Hendrik Mordfeld, Vorsitzender von Unser Barsinghausen, zum Abschluss des Tages. Auch die Geschäfte, die im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags geöffnet waren, seien schlecht besucht gewesen. Mordfeld dankte den Vereinen, die alle dennoch trotz des Wetters gekommen seien und bis zum Ende durchgehalten hätten.

Von Elena Everding

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