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Nachrichten Straßensanierung: Sonderprogramm wird 2019 umgesetzt
Region Barsinghausen Nachrichten Straßensanierung: Sonderprogramm wird 2019 umgesetzt
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16:36 11.09.2018
Der südliche Teil der Rehrbrinkstraße ist sanierungsbedürftig. Die Stadt will den Straßenzug im nächsten Jahr mit einer neuen Fahrbahndecke versehen lassen. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Das ehrgeizige Straßensanierungsprogramm, das die Stadt Barsinghausen mit Haushaltsüberschüssen des vergangenen Jahres finanzieren möchte, soll im Laufe des Jahres 2019 komplett umgesetzt werden. Ein Ingenieurbüro ist derzeit mit der Planung und der Erstellung des vollständigen Leistungsverzeichnisses für das Vorhaben beschäftigt. Parallel dazu müssen die zu sanierenden Straßen noch begutachtet werden, um den jeweiligen Arbeitsaufwand bestimmen zu können.

Im vergangenen Herbst hatte der Rat der Stadt Barsinghausen wegen der guten Einnahmeentwicklung bei Gewerbesteuern und Einkommensteuerzuweisungen einen zweiten Nachtragshaushaltsplan aufgelegt. Laut Beschluss werden die zusätzlichen Mehreinnahmen in Höhe von 1,4 Millionen Euro für die Sanierung von insgesamt zehn Straßenzügen im Stadtgebiet ausgegeben. Für das Paket ausgewählt haben die Experten des Fachdienstes Tiefbau die südliche Rehrbrinkstraße in der Barsinghäuser City sowie die Ortsteilstraßen Am Untergut und Haselnußecke (Egestorf), Wördenfeldstraße und Lilienweg (Stemmen), Feldstraße (Winninghausen), Lohrere (Bantorf), Am Kucksberg (Göxe), Im Sackfeld (Langreder) und den Bolteweg in Eckerde.

Weil es sich um ein sehr umfangreiches Programm handele, benötige die Stadtverwaltung aus personellen Gründen Unterstützung durch ein externes Ingenieurbüro bei der Umsetzung, sagt Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann. Anfang Juli sei ein Vertrag abgeschlossen worden. Bis Ende Dezember hat das Büro mit Standorten unter anderem in Hameln und Helmstedt nun Zeit für die Planung und das Leistungsverzeichnis als Basis für die Ausschreibung der Arbeiten. Andere externe Experten beurteilen derweil den Aufbau der zu sanierenden Straßen. „Dazu werden Bohrkerne gezogen“, erläutert Dettmann. Auch die Zusammensetzung der alten Straßendecke müsse bestimmt werden. Wenn Teer darin enthalten sei, müsse das Material gesondert entsorgt werden.

Weil auch die meisten Ingenieurbüros derzeit personelle Engpässe hätten, habe die Stadt den Planungszeitraum recht großzügig gestaltet, sagt der Fachdienstleiter. Wenn das Planungsbüro pünktlich liefert, könnten die Bauaufträge im Februar 2019 vergeben werden. Im Frühjahr würden die Arbeiten dann beginnen, hofft die Stadtverwaltung. „Im nächsten Jahr sollen alle zehn Straßen drankommen“, betont Dettmann. Die einzelnen Straßen des Bauprojektes werden individuell ausgeschrieben – in sogenannten Losen, wie der Fachdienstleiter erläutert. Der Vorteil: Auch kleinere Unternehmen, die nicht die Kapazitäten für das gesamte Vorhaben besitzen, können zum Zuge kommen. Und für die Stadt erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, leistungsfähige und effiziente Baufirmen als Auftragnehmer zu gewinnen. Derzeit sei es nicht einfach, überhaupt Firmen zu finden, die zu nicht überzogenen Preisen Angebote abgeben, berichtet Dettmann. Alle Unternehmen seien voll beschäftigt. „Das sind die Schattenseiten der guten Konjunktur.“

Von Andreas Kannegießer

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