Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Stadt bekräftigt: Blockade des Parkstreifens bleibt bestehen
Region Barsinghausen Nachrichten Stadt bekräftigt: Blockade des Parkstreifens bleibt bestehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:57 24.09.2018
Die Barsinghäuser Stadtverwaltung sieht keinen Grund, die umstrittene Blockade des Parkstreifens an der Röntgenstraße für Lastwagen rückgängig zu machen. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Die von der Barsinghäuser Stadtverwaltung angeordnete Blockade des Parkstreifens an der Röntgenstraße mit Hilfe von Findlingen für Lastwagen erhitzt weiterhin die Gemüter in der Stadt. Die Verwaltungsspitze hat nun bekräftigt, dass sie trotz der anhaltenden Kritik die Blockade nicht rückgängig machen werde. Erster Stadtrat Thomas Wolf begründet diese Entscheidung insbesondere mit den geltenden technischen Vorschriften für Parkstreifen und Straßenbreiten. In einer Antwort auf eine kritische Anfrage der SPD-Ratsfraktion hat die Verwaltungsspitze die Rechtsgrundlagen nun benannt.

Demnach ist der umstrittene Parkstreifen an der Röntgenstraße am Rand des Gewerbegebiets Reihekamp in Höhe des Ortsausgangs 2,60 Meter breit – und damit genauso breit, wie auch Lastwagen gemäß geltender EU-Richtlinie maximal sein dürfen. Die in Deutschland geltenden Empfehlungen für die Anlagen des ruhenden Verkehrs (EAR 05) sehen laut Verwaltung für Lkw-Parkstreifen eine Mindestbreite von drei Metern vor. Beim Bau der Straße vor rund 15 Jahren seien die Parkstreifen entlang der Röntgenstraße eindeutig für Pkw geplant worden, betont Wolf in seinem Schreiben an die SPD. Er beruft sich außerdem auf Beobachtungen von Mitarbeitern der Straßenverkehrsbehörde an dem umstrittenen Parkstreifen: Viele Fahrzeuge seien beim Vorbeifahren an dem umstrittenen Parkstreifen ausgewichen und „weiter in die Straßenmitte hineingefahren als es für die Sicherheit des Straßenverkehrs geboten“ sei. „Insoweit war ein straßenbehördliches Einschreiten geboten“, betont Wolf. Bei der Entscheidung darüber habe die Verwaltung die verschiedenen Belange gegeneinander abgewogen. Ein mögliches Interesse der Stadt Barsinghausen, etwa aus Gründen der allgemeinen Wirtschaftsförderung das Parken von Lastwagen zu dulden, „muss jedenfalls hinter die Bedenken gegen die Sicherheit des Straßenverkehrs zurücktreten“.

Die Kosten für eine mögliche Verbreiterung des Parkstreifens auf die für Lastwagen geltenden Mindestmaße beziffert die Verwaltung auf rund 45.000 Euro. Wegen des Gebots des sorgsamen Umgangs mit Steuergeldern habe die Stadt deshalb auf die im Bauhof vorhandenen Findlinge zurückgegriffen, erläutert Wolf. Diese seien mit Warnbaken abgesichert worden, das Ganze habe rund 2000 Euro gekostet. In dem Antwortschreiben geht der Erste Stadtrat auch darauf ein, wie zukünftig das Ausweichen von Lastwagen in Wohnstraßen verhindert werden solle. Das regelmäßige Parken von Lastwagen in Wohngebieten sei an Wochenenden und nachts ohnehin unzulässig. Verstöße sollen geahndet werden. „Auf entsprechende Hinweise aus Wohngebieten werden wir nun natürlich besonders achten“, heißt es in der Stellungnahme.

Von Andreas Kannegießer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Doris Schröder-Köpf hat in ihrer Funktion als Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe das DRK-Projekt „Gemeinsam für Barsinghausen“ besucht. Dabei lobte sie die Arbeit dieses Modellprojektes.

24.09.2018

Das Wettkampfteam der Freiwilligen Feuerwehr aus Bantorf hat sich den Barsinghäuser Stadtmeistertitel 2018 gesichert. Platz zwei bei den Stadtwettkämpfen ging an die Mannschaft aus Holtensen.

24.09.2018

Die neue Saison im ASB-Bahnhof startet am Sonnabend, 29. September, mit einem Doppelkonzert: New Home und Martin, Dodoleo & Carlini stehen ab 20.15 auf der Bühne.

24.09.2018