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Region Barsinghausen Nachrichten SoVD muss die kleinen Ortsverbände auflösen
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18:35 28.07.2018
Ursula Bothe (links) begrüßt viele Mitglieder aus den Ortsteilen der Deisterstadt beim Sommerfest des SoVD-Ortsverbandes Barsinghausen im Zechensaal. Quelle: Frank Hermann
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Barsinghausen

Alle Bemühungen, die Eigenständigkeit des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in den Ortsteilen der Stadt Barsinghausen zu erhalten, blieben vergebens. Nach der Ortsgruppe Egestorf, Kirchdorf, Langreder wurden vor wenigen Wochen auch die Sozialverbände in Bantorf, Hohenbostel und Goltern aufgelöst -- weil sich keine Kandidaten für die Neuwahl funktionsfähiger Vorstände fanden. Als einziger SoVD-Ortsverband im Stadtgebiet bleibt Barsinghausen mit nunmehr 1043 Mitgliedern bestehen.

„Da kommen eine Menge Arbeit und auch viel Verantwortung auf uns zu. Denn mit den Frauen und Männern aus den aufgelösten Ortsverbänden, die jetzt zu uns wechseln, verdoppelt sich unsere Mitgliederzahl“, erläutert die Barsinghäuser SoVD-Vorsitzende.

Sie wolle alle neuen Mitglieder in einem persönlichen Schreiben begrüßen und zeigen. „Ihr seid herzlich willkommen. Die Hälfte habe ich schon geschafft“, sagt Bothe.

Wichtig sei es, ein Gemeinschaftsgefühl in der deutlich vergrößerten Ortsgruppe zu entwickeln. Erste Erfahrungen haben Bothe und ihr Vorstandsteam bereits vor fünf Jahren gesammelt, als sich der SoVD in Groß Munzel ebenfalls wegen fehlender Vorstandsbewerber aufgelöst hatte und viele Munzeler nach Barsinghausen wechselten.

Dazu gehören unter anderem auch Christa Esins und Walter Fricke, die auch den langen Weg von Groß Munzel nach Barsinghausen nicht scheuen, um die SoVD-Angebote in der Kernstadt zu nutzen. „Wir haben schon viele schöne Ausflüge mitgemacht. Der Wechsel hierher war für uns die beste Lösung“, sagten die beiden Munzeler am Sonnabendnachmittag während des SoVD-Sommerfestes im Zechensaal.

Viele Mitglieder aus den aufgelösten Ortsgruppen nutzten das Sommerfest, um ihre neue SoVD-Heimat kennenzulernen. „Heute wollen wir hier ’mal hineinschnuppen und schauen, welche Angebote in Barsinghausen für uns infrage kommen“, erklärte Hanna Kropp aus Hohenbostel.

Der aufgelösten Hohenbosteler Ortsgruppe sei es immerhin gelungen, zwei beliebte Angebote unter dem organisatorischen Dach der Barsinghäuser beizubehalten: Sowohl die Frauengruppe mit ihren Treffen jeweils am ersten Montag des Monats als auch die wöchentliche Sitzgymnastik montags bleiben bestehen. „Schön, dass diese Gruppen erhalten bleiben“, betonte Rita Weisbrich, die bis vor einigen Jahren zum Vorstand in Hohenbostel gehörte.

Lange Zeit arbeitete Beate Lucius im Vorstand des Bantorfer SoVD mit -- bis sich zuletzt immer weniger Mitstreiter fanden und die Neuwahlen im Frühjahr scheiterten. „Es ist schade. Aber wenn die Leute fehlen, dann hat es auch keinen Zweck mehr“, sagte die Bantorferin. Mit dem Wechsel nach Barsinghausen stehen nun immerhin noch viele Möglichkeiten offen.

Die Vorsitzende Ursula Bothe will jedenfalls möglichen Wünschen nach mehr SoVD-Veranstaltungen in den Ortsteilen nachgehen: „Da bis ich nach allen Seiten offen“.

Von Frank Hermann

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