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Nachrichten Naturfreunde legen eine Streuobstwiese an
Region Barsinghausen Nachrichten Naturfreunde legen eine Streuobstwiese an
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15:04 13.02.2019
Nahezu 80 Helfer, darunter auch viele Kinder und Jugendliche, beteiligen sich an der Pflanzaktion für eine neue Streuobstwiese im Bullerbachtal. Quelle: privat
Barsinghausen

Vier junge Apfelbäume sowie ein Birnen- und ein Pflaumenbaum stehen seit wenigen Tagen auf der Wiese im Bullerbachtal. Mit dieser Anpflanzung schafft der Naturfreunde-Verein nicht nur die Grundlage für eine neue Streubobstwiese am Deisterrand, sondern erinnert zugleich an einen streitbaren Naturfreund aus Überzeugung: Wilfried Walther, der nahezu 70 Jahre lag dem Verein angehörte, starb 2018. Dessen Familie hatte bei der Trauerfeier um Spenden gebeten, um die ersten Obstbäume zu finanzieren.

Mehr als 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligten sich an der Pflanzaktion für die Streuobstwiese. Bei den Bäumen handelt es sich nach Angaben des Naturfreundevorsitzenden Michael Pöllath um alte Sorten, die in heimischen Gärten immer seltener vorkommen. Zum Gedenken an Wilfried Walther seien Apfelbäume besondern gut geeignet, denn Walther habe bei Wanderungen stets einen Apfel als Pausensnack bei sich getragen.

Vor rund sechs Jahrzehnten gehörte Walther zu den Helfern, die einen wesentlichen Beitrag zum Bau des Naturfreundehauses im Bullerbachtal leisteten. Auch bei Sanierungsarbeiten am und im Haus war der engagierte Barsinghäuser stets zur Stelle.

Mit den Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen haben die Naturfreunde laut Michael Pöllath den ersten Schritt unternommen, um eine Streuobstwiese auf dem Gelände zwischen dem Vereinshaus und dem Bullerbach anzulegen. „Zur Freude der Menschen, die hier im Schatten der Bäume eine Rast einlegen wollen“, betont der Vorsitzende.

Für Pöllath endet die Amtszeit als erster Vorsitzender der Naturfreunde voraussichtlich auf der Jahresversammlung am Sonntag, 17. Februar. Nach acht Jahren an der Spitze des Vereins mit rund 450 Mitgliedern will Pöllath auf eine erneute Kandidatur verzichten und stattdessen den Platz für jüngere Bewerber räumen. Auch andere Vorstandsmitglieder haben sich zu diesem Schritt entschlossen.

„Aber wir hören nicht auf, weil es Probleme gab oder gibt – ganz im Gegenteil. Viele junge Familien prägen derzeit unseren Verein. Und es gibt einen engagierten Kreis junger Leute, die sich künftig um die Vorstandsarbeit kümmern wollen“, kündigt Michael Pöllath einen bevorstehenden Wechsel an.

Die Jahresversammlung beginnt am Sonntag, 17. Februar, um 10 Uhr im Naturfreundehaus.

Von Frank Hermann

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