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Region Barsinghausen Nachrichten Zu Olli haben die Schüler großes Vertrauen
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15:06 12.09.2018
Freuen sich über die erfolgreiche Schulsozialarbeit an der KGS: René Ehrhardt (links) und Oliver Stemme. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Darauf hat die Goetheschule lange warten müssen: Zum ersten Mal in ihrer rund 40-jährigen Geschichte beschäftigt die KGS seit März 2017 mit Oliver Stemme einen eigenen Schulsozialarbeiter. Mit Erfolg, denn nach eineinhalb Jahren hat Stemme bereits viele Projekte auf den Weg gebracht und genießt das Vertrauen der Jugendlichen.

Frühzeitig habe er allen rund 950 Schülern an der KGS das „Du“ und die Anrede mit seinem Spitznamen „Olli“ angeboten. So falle es den Kindern und Jugendlichen leichter, mit dem Sozialarbeiter über Sorgen und Probleme zu reden. „Als Olli will ich der Ansprechpartner für alle Schüler sein. Wir begegnen uns auf einer gemeinsamen Ebene, auf der ich mich vollkommen akzeptiert fühle“, erklärt Stemme.

Weil das Vertrauen vorhanden sei, wenden sich die Fünft- bis Zehntklässler frühzeitig an den Sozialarbeiter – und nehmen dessen Ratschläge auch an. Selbst bei schwierigen Problemfällen, zum Beispiel bei Schulverweigerern, findet Oliver Stemme fast immer Gehör.

Neben der Vertrauensarbeit und der Individualberatung gehören auch viele neue Projekte zu den Aufgaben des Schulsozialarbeiters. So hat Stemme unter anderem die Projekte einer nachhaltigen Schulhofgestaltung insbesondere für die Hauptschulklassen sowie die Medienscouts initiiert.

Bei den Medienscouts gehen Achtklässler zu den jüngeren Schüler in die fünften Klassen, um Empfehlungen für den sicheren Umgang mit sozialen Medien zu geben. „Dieses Projekt wollen wir noch ausweiten“, kündigt Oliver Stemme an, der sich auch um eine funktionierende Netzwerkarbeit kümmert – im engen Austausch vor allem mit dem Stadtteil- und Jugendtreff sowie mit Stadtjugendpflege, Polizei und Präventionsrat.

„Die Arbeit trägt Früchte und führt zu einer Optimierung des Schullebens. Oliver Stemme ist bei den Schülern überaus beliebt. Das zeigt, wie dringend notwendig die Schulsozialarbeit ist“, sagt Gesamtschulleiter René Ehrhardt.

Als ideale Anlaufstelle für die Schulsozialarbeit erweise sich der Freizeit- und Jugendtreff auf dem Schulgelände. Dort stehe Stemme in den Unterrichtspausen stets als Ansprechpartner zur Verfügung. „Der Treff ist ein Dreh- und Angelpunkt“, betont Ehrhardt.

Allerdings sei eine Sozialarbeiterstelle für 950 KGS-Schüler zu knapp bemessen. Darum habe die Schule beim Land Niedersachsen eine zweite Stelle beantragt – und hoffe auf einen positiven Bescheid.

Von Frank Hermann

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