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Nachrichten Erschließung des Gewerbegebiets am Kreisel startet
Region Barsinghausen Nachrichten Erschließung des Gewerbegebiets am Kreisel startet
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00:18 14.10.2018
Symbolischer Akt: Erster Stadtrat Thomas Wolf (von links), Bauleiter Carsten Winkel, Tiefbau-Fachdienstleiter Michael Dettmann, Bürgermeister Marc Lahmann und Rajeh Romhein vom Fachdienst Tiefbau führen den ersten Spatenstich aus. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

Der Startschuss für die Erschließung des neuen Gewerbegebietes am Calenberger Kreisel ist gefallen. Am Donnerstag haben Vertreter der Stadt und der ausführenden Tiefbaufirma auf dem Areal am Nordrand der Kernstadt den symbolischen ersten Spatenstich ausgeführt. In den nächsten Monaten werden die Zufahrtstraßen gebaut, die Schmutz- und Regenwasserkanäle in den Untergrund gebracht und ein Regenrückhaltebecken mit integriertem Löschwasserreservoir angelegt. Die Stadtverwaltung hofft, dass bereits zum Jahreswechsel die Erschließungsarbeiten so weit fortgeschritten sein werden, dass die ersten Unternehmen mit eigenen Bauvorhaben auf ihren Grundstücken starten können.

Das künftige Gewerbegebiet hat eine Größe von rund 86.500 Quadratmetern. Davon sind etwa 71.000 Quadratmeter als potenzielle Gewerbefläche vorgesehen. Das größte Einzelgrundstück, das rund 20.000 Quadratmeter groß ist, hat sich die Baumarktkette BBM für den Neubau ihres Barsinghäuser Marktes gesichert. Die übrigen 16 Gewerbegrundstücke sind zwischen rund 1000 und etwa 5000 Quadratmeter groß. Das Interesse der heimischen Wirtschaft, aber auch auswärtiger Unternehmen an den Gewerbeflächen ist groß: Nach den Worten von Bürgermeister Marc Lahmann sind bis auf drei Grundstücke bereits alle fest reserviert. Die Kaufverträge sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die drei letzten verfügbaren Flächen sind nach Angaben der Stadtverwaltung zwischen 2000 und 4000 Quadratmeter groß.

Ursprünglich hatte die Erschließung des neuen Gewerbegebiets bereits viel früher beginnen sollen. Lahmann erinnerte beim ersten Spatenstich an die aufwendige archäologische Untersuchung der Fläche. Weil dabei zahlreiche Überbleibsel einer frühzeitlichen Besiedlung des Areals gefunden worden waren, hatten diese Arbeiten deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant. Auch die Kosten sind drastisch gestiegen: Statt rund 200.000 Euro haben die Grabungen am Ende rund 570.000 Euro gekostet. Ein weiterer Verzögerungsgrund: Der Bebauungsplan musste noch einmal angepasst werden, weil für den BBM-Baumarkt ein sogenanntes Sondergebiet für den Einzelhandel ausgewiesen werden musste.

Die Zufahrt zu dem neuen Gewerbegebiet wird in Höhe der Einmündung der Steinklippenstraße in die Calenberger Straße angelegt, sodass ein neuer Verkehrsknotenpunkt entsteht. Nach Verwaltungsangaben führt die Erschließungsstraße von dort aus rund 275 Meter nach Norden und knickt dann auf einer Länge von 125 Meter in Richtung Osten ab. Am Ende entsteht eine für Sattelzüge dimensionierte Wendeanlage. Außerdem wird eine weitere Stichstraße von der Hauptzufahrt aus die Grundstücke in östlicher Richtung erschließen. Die Erschließungsarbeiten werden rund 1,5 Millionen Euro kosten.

Die Stadtverwaltung plant bereits die Erweiterung des neuen Gewerbeareals: Ein zweiter Bauabschnitt solle sich in Richtung Osten anschließen, sagte Lahmann. „Wir befinden uns in positiven Grundstückskaufverhandlungen.“ Diese sollten im nächsten Jahr abgeschlossen sein. „Ganz langfristig“ kann sich die Verwaltung nach den Worten des Bürgermeisters danach noch eine zweite Erweiterung des Gewerbeareals in Richtung Norden vorstellen.

Von Andreas Kannegießer

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