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Nachrichten Eltern setzen sich für Erhalt der LTS ein
Region Barsinghausen Nachrichten Eltern setzen sich für Erhalt der LTS ein
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15:00 08.10.2018
Der D-Trakt des Schulzentrums Am Spalterhals, in dem die Lisa-Tetzner-Schule untergebracht ist, kann nur noch bis Ende 2019 genutzt werden. Die Zukunft der Schule ist derzeit ungewiss. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

In der Diskussion um die Zukunft der Lisa-Tetzner-Oberschule haben sich nun auch Eltern zu Wort gemeldet: Vertreter des Schulvereins der LTS sowie des Schulelternrats setzten sich öffentlich für den Fortbestand der Oberschule im Barsinghausen ein.

Sie beobachten die aktuelle Diskussion um den Fortbestand der LTS mit großer Sorge, schreiben Marion Wildemann, Vorsitzende Schulelternrats sowie Mandy dos Santos und Susanne Groß-Weege, beide aus dem Schulvereinsvorstand. Denn aufgrund erforderlicher baulicher Maßnahmen im Zuge des Brandschutzes erwägt der Rat der Stadt die LTS zu schließen beziehungsweise die Oberschule an den Standort der KGS zu verlagern und dort einzugliedern.

„Zu dem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten (beschränkt auf eine reine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung) hat bereits der Schulleiter, Markus Vehrenkamp, ausführlich in einem offenen Brief Stellung genommen. Dem deutlichen Fazit, dass sich aus dem Gutachten keine Schließung der LTS begründen kann, schließen wir uns uneingeschränkt an“, schreiben die drei Frauen in ihrer Stellungnahme. Die LTS ist laut der Eltern die einzige Schule in der Stadt, die tatsächlich integrativ unterrichtet. Schüler mit Real- und Hauptschulempfehlungen sowie mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden gemeinsam im Klassenverband beschult. Eine Durchlässigkeit in alle Richtungen ist gegeben. „Begleitet werden die Schüler von engagierten Lehrkräften, die unsere Kinder erfolgreich zum Schulabschluss führen“, sagen sie und ergänzen: „Dieses Konzept ist in Barsinghausen einmalig - die LTS stellt deshalb eine unverzichtbare Alternative zur KGS oder dem HAG dar.“ Daher fordern Wildemann, dos Santos und Groß-Weege: „Lassen Sie es als Rat der Stadt nicht zu, dass Schüler in andere Kommunen abwandern, die diesen pädagogischen Ansatz vorhalten.“

Die Wünsche der Elter und Schüler sollen, genauso wie die Ergebnisse der Diskussion mit dem LTS-Schulvorstand und der schulfachlichen Diskussion des Arbeitskreises Schule mit der Landesschulbehörde in die Entscheidung der Politik einfließen. Zudem sind noch Gespräche mit dem Stadtelternrat und den Leitern der Grundschulen geplant. Abschließend wird dann der Schulausschuss bei seiner Sitzung am Dienstag, 27. November, das Thema diskutieren, bevor dann der Rat am 6. Dezember darüber entscheidet.

Von Lisa Malecha

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