Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten DRK hilft Zuwanderern bei der Integration
Region Barsinghausen Nachrichten DRK hilft Zuwanderern bei der Integration
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:57 24.09.2018
Claudia Schüßler (von rechts) und Doris Schröder-Köpf besuchen die DRK-Beratungsstelle mit Projektmitarbeiter Abdul Hamid Khalil. Quelle: Frank Hermann
Barsinghausen

Für einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt: Seit Dezember 2017 bietet das DRK-Modellprojekt „Gemeinsam für Barsinghausen“ eine Integrationsberatung für erwachsene Zuwanderer an. Über erste Erfolge und mögliche Perspektiven berichteten die beiden hauptamtlichen Projektmitarbeiter Brigitte Kessner und Abdul Hamid Khalil am Montag bei einem Besuch der niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, sowie der SPD-Landtagsabgeordneten Claudia Schüßler in der Beratungsstelle an der Marktstraße 33.

Im Mittelpunkt steht laut Brigitte Kessner das Bemühen, die Zuwanderer „in Barsinghausen wirklich ankommen zu lassen“. Dazu gehörten Hilfestellungen für die Neu-Barsinghäuser, um sich im Alltag zurechtfinden und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. „Wichtig sind dabei natürlich die Kenntnisse in der deutschen Sprache sowie die sozialen Kontakte zu anderen Menschen. Wir schaffen und vermitteln Begegnungsmöglichkeiten“, erläuterte Kessner.

Dabei könne das DRK-Projekt auf ein gut funktionierendes Netzwerk mit einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer in Vereinen und Initiativen zurückgreifen. Eine ebenso wichtige Rolle spiele das Freiwilligen-Zentrum Barsinghausen (FZB) mit seinem Sitz direkt nebenan auf demselben Flur in der Marktstraße. „Uns geht es darum, die Ehrenamtlichen in ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen“, betonte die Mitarbeiterin.

Mittlerweile betreuen Kessner und Abdul Hamid Khalil rund 150 zugewanderte Einzelpersonen und Familien – mit ganz unterschiedlichen Beratungsbedürfnissen, wenn es zum Beispiel um Kindergartenplätze, Schulbesuche oder um Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche geht. Mehr als 90 Lebensläufe und Bewerbungsmappen habe das DRK-Team zusammen mit den Ratsuchenden erstellt. In mehreren Fällen seien die Zuwanderer in eine Ausbildung vermittelt worden.

Doris Schröder-Köpf lobte bei ihrem Informationsbesuch am Montag die Integrationsarbeit: „Genauso wünschen wir es uns auch an vielen anderen Orten“. Es sei wichtig, Hilfsangebote mit hauptamtlichen Strukturen zu schaffen und den vielen Ehrenamtlichen unter die Arme zu greifen.

Sowohl die Landesbeauftragte als auch die DRK- Mitarbeiter hoffen darauf, die Beratungsstelle „Gemeinsam für Barsinghausen“ nachhaltig auf Dauer ausrichten zu können. Bislang sei das Projekt lediglich bis Ende 2019 finanziell gesichert – mithilfe eines Landeszuschusses von 68200 Euro sowie einem 30-prozentigen Eigenanteil der DRK Soziale Dienste in der Region Hannover.

„Das Geld muss muss weiter dahin fließen, wo es gebraucht wird. Denn die Integrationsaufgaben werden nicht weniger, sondern sie verlagern sich“, erläuterte Doris Schröder-Köpf.

Von Frank Hermann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Wettkampfteam der Freiwilligen Feuerwehr aus Bantorf hat sich den Barsinghäuser Stadtmeistertitel 2018 gesichert. Platz zwei bei den Stadtwettkämpfen ging an die Mannschaft aus Holtensen.

24.09.2018

Die neue Saison im ASB-Bahnhof startet am Sonnabend, 29. September, mit einem Doppelkonzert: New Home und Martin, Dodoleo & Carlini stehen ab 20.15 auf der Bühne.

24.09.2018

Trotz Regens feierte das Musik-Festival „Blues & Rock am Deister“ am Sonnabend eine gelungene Premiere am Naturfreundehaus. Vier Auftritte hat die Initiative Basches Musiker Szene ins Programm geholt.

23.09.2018