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Region Barsinghausen Nachrichten Der Hauptweg im Stadtteilpark wird asphaltiert
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17:44 06.12.2018
Der Hauptweg (im Bild rechts), der neben dem interkulturellen Garten durch den Stadtteilpark führt, soll verbreitert und mit einer Asphaltdecke befestigt werden. Quelle: Andreas Kannegießer
Barsinghausen

 Am Barsinghäuser Stadtteilpark in der Nordstadt muss nachgebessert werden: Der Hauptweg, der in einer geschwungenen Linie von der Wilhelm-Busch-Straße aus zum früheren Bahlsen-Werksparkplatz führt, ist der ganzjährigen Belastung nicht gewachsen, wie sich herausgestellt hat. Nun soll der bisher mit einer wassergebundenen Decke versehene Weg asphaltiert und von 2,20 Meter auf drei Meter verbreitert werden.

Die Region Hannover unterstützt die Stadt Barsinghausen bei der Finanzierung und gewährt einen Zuschuss von 54.500 Euro. Zu dem insgesamt rund 136.000 Euro teuren Einzelprojekt im Stadtteilpark gehören außerdem die Anlage einer Wasserzapfstelle und von Versickerungsmulden für Regenwasser. Der Regionsausschuss für Regionalplanung hat dem Vorschlag der Regionsverwaltung zugestimmt, der Stadt den Zuschuss zu gewähren.

Die Verantwortlichen im Barsinghäuser Rathaus sind von dem angekündigten Geldsegen offenbar überrascht worden. „Da der Antrag schon einige Zeit zurück liegt, hat die Stadt nicht mehr mit einer Zusage gerechnet“, sagt Stadtsprecher Andreas Schröter. Der Förderbescheid liege bisher noch gar nicht vor.

Nach Mitteilung der Region waren die Mängel am Hauptweg im vergangenen Frühjahr nach dem Ende der Frostperiode aufgefallen. „Die Wegeoberfläche war durchgeweicht und musste vollflächig saniert werden“, berichtet Regionssprecher Klaus Abelmann. Mit der Verbreiterung und der neuen Asphaltdecke solle eine Entspannung der Situation erreicht werden. Die feste und glatte Oberfläche ermögliche eine ganzjährige Nutzung, gleichzeitig verringere sich der Unterhaltungsaufwand.

Die geplante Wasserzapfstelle soll die Arbeit an den im Stadtteilpark angelegten Hochbeeten erleichtern, die von Anwohnern betreut werden. Derzeit müssen diese laut Abelmann das Wasser noch in Behältern aus den Wohnungen heranschaffen. In der Regenperiode im vergangenen Winter hatte sich zudem herausgestellt, dass die Geländesituation und die Bodenverhältnisse das Abfließen von Wasser erschweren. In der Folge ist von der Stadt ein Entwässerungskonzept in Auftrag gegeben worden, das derzeit in Kooperation mit der Wasserbehörde der Region Hannover erarbeitet wird. „Durch Geländemodellierungen ist eine Entwässerung mit Mulden für eine Oberflächenversickerung vorgesehen“, erläutert Abelmann.

Der rund zwei Hektar große Stadtteilpark wird nach und nach mit Geld aus dem städtebaulichen Sanierungsprogramm „Soziale Stadt“ entwickelt. Wichtige Gestaltungselemente sind der sogenannte interkulturelle Garten, ein Parcours für Skater und BMX-Radfahrer und der noch nicht fertiggestellte Spielplatz.

Wie es beim Ausbau des Stadtteilparks nun konkret weitergeht, ist offenbar noch nicht entschieden. Die Barsinghäuser Stadtverwaltung will zunächst auf den Förderbescheid der Region warten, um „auf Basis der darin verankerten Vorgaben eine Planung vornehmen zu können“, wie Schröter ankündigt. Dazu bedürfe es interner Abstimmungen mit den verschiedenen beteiligten Fachdiensten. Dazu gehörten auch die weiteren Maßnahmen im Stadtteilpark, die 2019 finanziell wie personell umgesetzt werden könnten, erläutert Schröter. Insgesamt habe die Stadt für das Projekt Soziale Stadt rund 780.0o0 Euro im Etat für 2019 eingeplant. Der Stadtteilpark sei nur ein Teil davon, betont der Stadtsprecher.

Von Andreas Kannegießer

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