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Nachrichten Arbeitslosigkeit geht erneut zurück
Region Barsinghausen Nachrichten Arbeitslosigkeit geht erneut zurück
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12:24 29.11.2018
Die neuen Arbeitsmarktzahlen für das Calenberger Land fallen erneut erfreulich aus, auch wenn der die Zahl der offenen Stellen derzeit sinkt. Quelle: dpa
Barsinghausen/Wennigsen/Gehrden

Der Arbeitsmarkt im Deistervorland präsentiert sich trotz des saisonbedingt schlechteren Wetters weiterhin in stabiler Verfassung. Die Zahl der Arbeitslosen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden ist im November gegenüber dem Vormonat erneut gesunken. Zum Monatswechsel waren 1303 Männer und Frauen ohne Beschäftigung registriert, das sind 21 weniger als Ende Oktober. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 4,1 Prozent.

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen sind nach Mitteilung der Agentur für Arbeit auch deutlich besser als vor einem Jahr. Im November 2017 waren in den drei Deisterkommunen 1432 Menschen arbeitslos.

Im November haben sich in der Barsinghäuser Filiale der Arbeitsagentur 347 Männer und Frauen erstmals oder erneut arbeitslos gemeldet, das sind 23 mehr als im Vormonat. Gleichzeitig haben 368 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden können, das sind 27 mehr als im Oktober. Der Bestand an offenen Stellen ist leicht gesunken: Ende November waren 250 Arbeitsstellen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden zu besetzen, das sind zehn weniger als im Oktober und sogar 67 weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitgeber in den drei Calenberger Kommunen haben im November 64 neue Stellen gemeldet, das sind 32 weniger als vor einem Jahr. Im gesamten Jahr 2018 sind damit laut Arbeitsverwaltung bisher 883 Arbeitsstellen in Barsinghausen, Wennigsen und Gehrden der Behörde zur Besetzung gemeldet worden.

Von den 1303 Arbeitslosen sind 56,7 Prozent Männer und 43,3 Prozent Frauen. Überproportional vertreten sind in dieser Gruppe nach wie vor die Arbeitnehmer über 50 Jahre (400 Betroffene oder 30,7 Prozent aller Arbeitslosen). Auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit stellen mit 30,9 Prozent (403 Betroffene) einen großen Anteil. Weiterhin kein Problem ist derzeit die Jugendarbeitslosigkeit: Die Statistik verzeichnet zum Monatswechsel lediglich 28 arbeitslose junge Menschen zwischen 15 und 19 Jahren, das sind 2,1 Prozent aller Betroffenen.

Von Andreas Kannegießer

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