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Eine Asphaltfräse trägt zwölf Zentimeter der alten Asphaltdecke ab. Die zerkleinerte Deckschicht landet auf einem Kipplaster. Während eine Fräse von der Landwehrstraße in Richtung unterwegs ist (im Bi

Eine Asphaltfräse trägt zwölf Zentimeter der alten Asphaltdecke ab. Die zerkleinerte Deckschicht landet auf einem Kipplaster. Während eine Fräse von der Landwehrstraße in Richtung unterwegs ist (im Bi
 © Mirko Haendel

Barsinghausen

B65 muss erneut gesperrt werden

Die Schadstellen bei Wichtringhausen sind umfangreicher als angenommen: Ab Montag, 27. November, gehen die Sanierungsarbeiten an der Bundesstraße 65 weiter. Dafür wird die Straße erneut gesperrt. 

Barsinghausen.   Zu früh gefreut: Auch nach fünf Wochen sind die Baumaßnahmen an der Bundesstraße 65 im Barsinghäuser Stadtgebiet noch nicht abgeschlossen. Entgegen der ursprünglichen Planungen muss in einem Teilbereich schadhafter Asphalt in größerem Umfang erneuert werden. Voraussichtlich ab Montag, 27. November, soll es für die Dauer von etwa einer Woche zu einer erneuten Vollsperrung kommen.

Seit Dienstag ist die B 65 zwischen der Anschlussstelle Bad Nenndorf und der Landesstraße 392 wieder ohne Behinderungen befahrbar. Laut Holger Mees, Sachgebietsleiter der Landesstraßenbaubehörde wird derzeit die Beschilderung, die im Zuge der Bauarbeiten aufgestellt wurde, entfernt. Für die anliegenden Unternehmen im Gewerbegebiet Kronskamp ist somit eine Phase teils extremer verkehrlicher Einschränkungen beendet. Mees lobt die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Betrieben als erfreuliche Erfahrung: „Es war ein sehr entspanntes Miteinander. Die Firmen haben sich sehr kooperativ verhalten, und das ist nicht immer der Fall.“ Für die gesamte Baumaßnahme zieht er ein positives Fazit. Der Abschnitt zwischen Autobahn und Wichtringhausen sei ein neuralgischer Punkt. „Unter den Voraussetzungen ist es also sehr gut gelaufen“, sagt Mees.

Qualität von Asphalt hat stark abgenommen

Der Umstand, dass der Asphalt, der erst vor wenigen Jahren auf der B 65 zwischen Wichtringhausen und der Kreuzung mit der L 392 aufgetragen wurde, in großen Teilen bereits wieder schadhaft ist, stimmt den Sachgebietsleiter hingegen weniger positiv und dürfte auch bei vielen Autofahrern für Unverständnis sorgen. „Die Qualität des Bitums im Asphalt hat in den vergangenen zehn Jahren allgemein stark abgenommen. Daher haben wir in dem Teilstück teils gravierende Schäden, die wir in größerem Umfang beseitigen müssen als angenommen“, betont Mees. Dies sei der Grund, warum sich die Arbeiten verzögerten und die B 65 ab dem 27. November für etwa eine Woche nochmals in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden müsse.

Bereits jetzt werden auf den zwei sich gegenüberliegenden Parkplätzen in dem Teilabschnitt die Borde und Rinnen erneuert, um anschließend Parkplätze und Fahrbahn mit einer neuen Asphaltdecke versehen zu können. Aufgrund dieser Mehrarbeit verzögert sich die Erneuerung des parallel verlaufenden Radwegs in diesem Bereich ebenfalls. Hier soll eine Betondecke den Asphalt ersetzen. „Für Beton beginnt mit den sinkenden Temperaturen jetzt allerdings eine schlechte Jahreszeit. Noch wissen wir nicht, wann es hier weitergeht“, muss Mees einräumen.

So wird umgeleitet: 

Mit der Vollsperrung gelten wieder die mittlerweile gewohnten Umleitungsstrecken. Autofahrer in Richtung Hannover nutzen die L 391 (Bantorfer Brink) und die L 392 (Rehrbrinkstraße) und kehren nördlich Barsinghausens auf die B 65 zurück. In Richtung Minden läuft die Umleitung über die L 392 zur Anschlussstelle Kolenfeld, die A2 bis zur Anschlussstelle Bad Nenndorf.

Von Mirko Haendel


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