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Altersvorsorge

Frauen weniger interessiert

Frauen nehmen das Thema private Alterssicherung gern auf die leichte Schulter. Bedenklich, denn die meisten erzielen ohnehin eine geringere Rente als Männer.

Bei einer Forsa-Umfrage gaben jetzt 70 Prozent der befragten Frauen an, dass sie private Altersvorsorge für wichtig erachten, 30 Prozent sahen dafür jedoch keine Notwendigkeit. Von den männlichen Befragten hielten immerhin 79 Prozent das Thema für bedeutend. In der Praxis ist die Differenz noch größer: Während 77 Prozent der männlichen Befragten angeben, dass sie sich bereits konkret mit den Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge beschäftigt haben, sind es bei den Frauen nur 62 Prozent. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Union Investment, Hans Joachim Reinke, sieht darin „eine bedenkliche Entwicklung“, denn „Frauen erzielen aufgrund von Erziehungszeiten und geringerer Entlohnung als Männer ohnehin meist niedrigere Renten“.

Zahlen der gesetzlichen Rentenversicherung unterstreichen die Brisanz: So erhielten Ende 2008 Frauen in den alten Bundesländern im Schnitt nur 473 Euro Altersrente, ostdeutsche Frauen bekamen 676 Euro. Männer erzielten meist doppelt so hohe Leistungen. Neben dem Geschlecht spielt die Höhe des Einkommens eine große Rolle beim Thema Alterssicherung. Je höher das Netto-Haushaltseinkommen, desto stärker befassen sich Anleger mit ihrer Altersvorsorge: Während sich 84 Prozent der befragten Anleger mit einem Einkommen von über 3.100 Euro intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben, liegt der Anteil der Befragten mit Einkünften von unter 1.300 Euro nur bei 53 Prozent.

Lebenslange Alterssicherung hat Priorität

Die Zahlen zeigen, wie wichtig private Altersvorsorge insbesondere für Frauen ist. Da viele gesetzliche Altersrenten nicht einmal die Grundsicherung abdecken, sind verlässliche Zusatzrenten unentbehrlich. Sicher und relativ gut kalkulierbar ist die private Rentenversicherung. Klassische Policen bieten garantierte Mindestverzinsung von 2,25 Prozent sowie die Beteiligung an den Überschüssen der Versicherer. Unterm Strich verzinsen die Gesellschaften das Sparkapital der Versicherten aktuell mit 3,5 bis 4,5 Prozent.

Im Gegensatz zu Fonds- oder Banksparplänen zahlen Privatrenten ein Leben lang. Dieser Vorzug ist für Frauen aufgrund der längeren Lebenserwartung besonders wichtig. Dabei genießen dynamische Rentenzahlungen den Vorteil, dass die Leistungen im Lauf der Jahre steigen – das federt Inflationsrisiken ab. Rentensparer profitieren ferner von geringer Steuerlast. Während der Steueranteil bei der gesetzlichen Rente von Jahr zu Jahr steigt und Riester-, Rürup- sowie betriebliche Altersvorsorgeverträge heute schon zu 100 Prozent der Einkommensteuer unterliegen, sind Privatrenten nur mit dem Ertragsanteil steuerpflichtig. Bei Rentenbeginn mit 65 Jahren muss man nur 18 Prozent der Auszahlungen der Steuer unterwerfen. Außerdem fallen keine Krankenversicherungsbeiträge an.

Wie der Versicherungsvergleich auf biallo.de zeigt, können Frauen, die monatlich 100 Euro einzahlen, nach 35 Sparjahren mit 350 bis 400 Euro Anfangsrente rechnen. So prognostiziert Axa 389 Euro, die Europa Versicherung 378 Euro, Cosmos Direkt 376 Euro und die Hannoversche Leben 373 Euro. Hanse Merkur sagt zwar mit 448 Euro eine deutlich höhere Rente voraus, ob der Abstand gegenüber den Wettbewerbern angesichts sinkender Renditen am Ende tatsächlich so hoch ausfällt, steht jedoch in den Sternen.

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