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Riester-Rente

Dauerzulagenantrag verhindert Förderausfall

Die Riester-Rente führt die Beliebtheitsskala bei der privaten Altersvorsorge an. Viele Sparer versäumen jedoch immer noch, die staatlichen Zulagen zu beantragen.

„Mit 54 Prozent Zustimmung liegt sie vor Immobilien und Lebensversicherungen“, berichtet Bernd Katzenstein, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Damit die Riester-Rente ihre Vorteile aber auch voll entfalten kann, ist es wichtig, dass die Sparer die Zulagen regelmäßig erhalten.

Und auch, wenn den Riester-Sparern bewusst ist, dass sie staatliche Fördergelder erhalten, ist oft unklar, wo und wie diese zu beantragen sind. Dabei ist es ganz einfach: Seit 2005 besteht die Möglichkeit eines Dauerzulagenantrags. Damit bevollmächtigen Riester-Sparer ihren Anbieter, den Zulagenantrag auf elektronischem Weg zu stellen. Die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) wird zudem befugt, die beitragspflichtigen Einnahmen des Riester-Sparers beim Rentenversicherungsträger selbst zu erfragen, sodass in der Regel weitere Angaben des Anlegers entbehrlich sind.

Förderung kann verfallen

Sinnvoll ist der Dauerzulagenantrag auf jeden Fall, um Ansprüche nicht zu gefährden, wie beispielsweise die Deutsche Bank auf ihrer Internetseite erläutert: „Riester-Zulagen werden maximal zwei Jahre rückwirkend gezahlt. Wird die Antragsfrist überschritten, entfällt die Förderung für das betreffende Jahr“.

Wichtig ist, eventuelle Änderungen, die sich auf die Höhe der Zulagen auswirken, der Versicherung oder Bank mitzuteilen. Solche Eckdaten können zum Beispiel die Geburt eines Kindes sein. Viele Riester-Anbieter holen dazu einmal im Jahr Informationen von ihren Vertragskunden ein und leiten eventuelle Änderungen an die staatliche Zulagenstelle weiter. Geschieht dies nicht, müssen Riester-Sparer selbst aktiv werden.

Riester-Renten-Rechner - rechnen Sie aus, wie Sie der Staat Sie bei der Altersvorsorge unterstützt.

Biallo.de


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