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Vorteil für die Käufer: Auch Anleger mit weniger Kapital können sich durch einen Aktien-«Split» die kleineren Pakete leisten.

Vorteil für die Käufer: Auch Anleger mit weniger Kapital können sich durch einen Aktien-«Split» die kleineren Pakete leisten. © dpa-infocom

Finanzen

Split - Mehr Aktien zu einem geringeren Preis

Beschließt ein Unternehmen, seine Aktien zu teilen, hat es davon verschiedene Vorteile. So können sich mehr Käufer mit weniger Kapital die Aktie leisten. Und auch die Aktionäre haben durch den "Split" einen entscheidenden Pluspunkt.

Stuttgart. Der Begriff "Split" steht für das Teilen von Aktien. Dabei wird die Anzahl existierender Aktien vergrößert, gleichzeitig verringert sich dadurch der Preis pro Stück.

In welchem Verhältnis die Aktien geteilt werden, kann variieren, erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Für den einzelnen Aktionär ändert sich dadurch kaum etwas: Er hat zwar mehr Aktien in seinem Depot, insgesamt bleibt deren Gesamtwert aber identisch. Bei einem Split von 1 zu 2 hätte er dann statt 10 Aktien für 100 Euro also 20 Aktien für 50 Euro in seinem Depot.

Auch die Stimmrechte der einzelnen Aktionäre bleiben gleich, denn der Split betrifft alle Aktien. Einen Vorteil hat das Ganze für Anleger: Sie werden durch einen Split finanziell flexibler. Denn danach haben sie kleinere Aktienpakete, die sie verkaufen können. Wird eine Aktie nämlich über viele Jahre nicht geteilt, kann der Einzelpreis immens hoch steigen.

Ein Split wird von der Mehrheit der Aktionäre im Rahmen einer Hauptversammlung beschlossen. Für das Unternehmen hat dies mehrere Vorteile: Nach dem Split können sich auch Käufer mit weniger Kapital die Aktie leisten. Außerdem verbessert sich die Liquidität der Aktie, und die Verkaufssumme wird meist ein glatter Betrag.

dpa


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