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Wer riskanten Hobbys wie Gleitschirmfliegen nachgeht, sollte das beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung angeben.

Wer riskanten Hobbys wie Gleitschirmfliegen nachgeht, sollte das beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung angeben. © Daniel Reinhardt

Verbraucher

Gegen Berufsunfähigkeit absichern

Eine Berufsunfähigkeits-Versicherung kann einem ein gutes Gefühl verleihen. Sie bringt jedoch nur etwas, wenn sie auf Basis richtiger Angaben abgeschlossen wurde. Auch riskante Hobbys sollte man nennen.

Düsseldorf. Wer eine Berufsunfähigkeits-Versicherung (BU) abschließen will, muss Fragen zu seinem Gesundheitszustand ehrlich beantworten. Sonst gefährden Verbraucher ihren Versicherungsschutz, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Denn der Versicherer kann bei falschen oder fehlenden Angaben den Vertrag kündigen, davon zurücktreten oder Leistungen verweigern.

Auch Hobbys sollten Verbraucher nicht verschweigen. Je nach Sportart müssen sie dann unter Umständen mit einem Prämienzuschlag rechnen - bei Eishockey kann dies beispielsweise ein Zuschlag von 50 Prozent sein. Außerdem kann der Anbieter den Antrag auch ablehnen. Möglich ist dies beispielsweise, wenn man in seiner Freizeit etwa Fallschirmspringen, Gleitschirmfliegen oder Freiklettern geht.

Wichtig: Verbraucher sollten über die Versicherung einen möglichst hohen Prozentsatz des Nettoeinkommens absichern. So können sie laufende Kosten auch begleichen, wenn sie krankheitsbedingt kein Einkommen mehr erzielen. Nur bei wenigen Anbietern ist die volle Höhe des Nettoeinkommens versicherbar. Zwei Drittel oder drei Viertel sind jedoch meist problemlos drin.

dpa


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