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Ist ein Arbeitsvertrag an eigene Investitionen gekoppelt, sollte man ihn besser nicht unterschreiben.

Ist ein Arbeitsvertrag an eigene Investitionen gekoppelt, sollte man ihn besser nicht unterschreiben. © Jens Schierenbeck/dpa-tmn

Arbeit

Unseriöse Finanzberater koppeln Jobangebot mit Geldanlage

Wer dringend einen Job braucht, freut sich zunächst über jedes Angebot. Doch derzeit sollten Bewerber Verträge besonders genau prüfen, bevor sie sie unterschreiben. Denn zwielichtige Finanzberater locken mit betrügerischen Absichten.

Frankfurt/Main. Ist ein Jobangebot mit einer Geldanlage verknüpft, sollten Bewerber vorsichtig sein und den Vertrag besser nicht unterschreiben. Denn derzeit locken unseriöse Finanzberater Arbeitssuchende mit vermeintlichen Jobangeboten.

Die Masche ist einfach, warnt das

Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Hessen: In der Stellenanzeige geht es zunächst um eine Bürotätigkeit. Später stellt sich heraus, dass der Bewerber Wertpapiere vermitteln soll. Aber nicht nur das: Der Arbeitssuchende erhält auch einen Geldanlagencheck. Zudem wird er aufgefordert, seine finanzielle Situation offenzulegen und etwa Riesterverträge und Lebensversicherungen zu kündigen. Im schlimmsten Fall riskiert man so seine Altersvorsorge, warnen die Verbraucherschützer.

Das Ziel der vermeintlichen Jobvermittler: Der Bewerber soll sein eigenes Geld in riskante Anlagen des Grauen Kapitalmarktes stecken oder Versicherungen abschließen. Zudem soll er die risikoreichen Beteiligungen an Freunde und Bekannte vermitteln.

dpa


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