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Wer wenig Zeit für Bewegung hat, nutzt gern auch mal die Mittagspause für sportliche Aktivitäten. Dabei sollten Berufstätige aber aufpassen, sich nicht zu sehr auszupowern.

Wer wenig Zeit für Bewegung hat, nutzt gern auch mal die Mittagspause für sportliche Aktivitäten. Dabei sollten Berufstätige aber aufpassen, sich nicht zu sehr auszupowern. © Tobias Hase

Arbeit

Sport in der Mittagspause sollte nicht in Stress ausarten

In der Mittagspause kurz zum Yoga-Kurs, zum Elektrostimulationstraining (EMS) oder einfach in die Joggingschuhe: Haben Berufstätige nur wenig Zeit, kommt mancher auf die Idee, seinen Sport in die Mittagspause zu legen.

München. Doch wie sinnvoll ist so etwas?

Grundsätzlich ist das durchaus eine gute Idee, sagt Michael Nasterlack von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin. Wer im Job vor allem geistig tätig ist, beansprucht beim Sport den Körper und bekommt so häufig in kurzer Zeit den Kopf wieder frei. Doch das ist nicht für jeden etwas.

Wenn Menschen ein hohes Bewegungsbedürfnis haben und sonst einfach nicht die Zeit für Sport finden, sollten sie das machen. Müssen Arbeitnehmer sich dagegen dazu aufraffen und es ist für sie eher stressig, gehen sie besser wie sonst auch in die Kantine zum Essen.

Entscheiden sich Berufstätige für Sport in der Mittagspause, sollten sie darauf achten, dass sie ihn nur moderat betreiben. "Am besten ist leichtes Ausdauertraining etwa 20 bis 30 Minuten lang", sagt Nasterlack. Powern Berufstätige sich völlig aus, brauchen sie sonst hinterher Zeit, um sich zu erholen und wieder leistungsfähig zu werden.

dpa


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