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Nicht nur Schweißen gehört zur Arbeit eines Metallbildner, auch Gold- und Silberschmieden.

Nicht nur Schweißen gehört zur Arbeit eines Metallbildner, auch Gold- und Silberschmieden. © Jan Woitas

Arbeit

Metallbildner bekommen stark veränderte Ausbildungsordnung

Metallbildner ist ein Ausbildungsberuf. In Deutschland dauert die Lehre drei Jahre. Jetzt wurde die Ausbildungsordnung für diesen Zweig geändert.

Nürnberg. Auszubildende zum Metallbildner machen ihre Lehre künftig nach einer stark geänderten Ausbildungsordnung. Aus der bisherigen Fachrichtung Gürtler- und Metalldrücktechnik werden zwei eigenständige Fachrichtungen, teilt die Bundesagentur für Arbeit mit.

Außerdem gibt es nicht mehr eine Abschlussprüfung am Schluss, sondern sie zerfällt in zwei Teile. Stärker als bisher beschäftigen sich die Jugendlichen außerdem mit Verbundwerkstoffen. Die neue Ausbildungsordnung tritt voraussichtlich am 1. August 2016 in Kraft.

Die dreijährige Ausbildung zum Metallbildner machen Jugendliche zum Beispiel in Gold- und Silberschmieden. Dort lernen sie unter anderem, Blattgold herzustellen. Die Ausbildung ist ein Nischenberuf: Im Jahr 2014 gab es bundesweit 42 Jugendliche als Lehrlinge. Bislang gibt es den Beruf in den drei Fachrichtungen Goldschlagtechnik, Gürtler- und Metalldrücktechnik sowie Ziseliertechnik.

dpa


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