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Trauer
Gestaltung der letzten Ruhestätte
Immer mehr Angehörige legen Wert auf eine individuelle Gestaltung.

In früheren Zeiten waren Gräber in Deutschland zumeist recht schmucklose Orte des stillen Gedenkens – ein Grabstein auf einer mit Gras bewachsenen Fläche, von Buchsbaum oder einem Gitter umzäunt oder von Efeu umrankt. Das änderte sich, als das aufstrebende Bürgertum im Laufe des 19. Jahrhunderts begann, seine Gräber nach eigenen Vorstellungen üppig mit Blumen und Pflanzen zu schmücken.

Seit 2015 dürfen in Bremen Angehörige die Asche eines Verstorbenen auch auf ihrem Privatgrundstück beisetzen. Diskutiert wird eine Lockerung des Bestattungsgesetzes zwar auch in anderen Bundesländern, allerdings ist diese sehr umstritten.

Bei der Seebestattung wird die Asche in einer Urne, die sich im Wasser vollständig auflöst, von einem Schiff aus ins Meer gelassen.

Die Totenasche kann auch an anderen Orten als auf dem klassischen Friedhof beigesetzt werden.

Moderne Grabgestaltung: Goldlack, Hornveilchen und Lavendel setzen farbliche Akzente in der Bepflanzung.

Frische Farben bestimmen die Bepflanzung auf den Friedhöfen.

Moderne Grabsteine gleichen häufig Skulpturen.

Skulpturen aus Stein, Stahl und Glas sind ein Spiegelbild ihrer Zeit.

Das Kolumbarium im Seitenschiff der Nazarethkirche

Immer mehr Gotteshäuser werden in Kolumbarien umgewandelt. In Hannover bieten zwei Gemeinden ein Grab in der Kirche an.

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