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Wer in der kalten Jahreszeit nicht mehr draußen Joggen gehen mag, sollte seine Ausdauer etwa in einem Fitness-Studio trainieren.

Wer in der kalten Jahreszeit nicht mehr draußen Joggen gehen mag, sollte seine Ausdauer etwa in einem Fitness-Studio trainieren. © Jens Kalaene

Gesundheit

Wenn es draußen nass und kalt ist: Alternative Indoor-Sport

Bei Regen und Kälte Joggen gehen - dazu überwinden sich meist nur besonders leidenschaftliche Hobbyläufer. Doch wem das Wetter zu ungemütlich ist, um draußen Sport zu machen, der sollte sich eine Indoor-Alternative suchen.

Saarbrücken. Wenn es abends früh dunkel wird und dazu nass und kalt ist, absolvieren viele ihr Sportprogramm lieber im Fitness-Studio oder in den eigenen vier Wänden als im Freiem. Ausdauertraining auf dem Ergometer kann dann etwa Joggen oder Radfahren ersetzen.

"Der Unterschied zum Training im Freien liegt primär in anderen Bewegungsabläufen. Zudem gibt es eine bessere Kontrolle über Tempo, Widerstand und Distanz. Für die Kondition sind die Effekte eines solchen Ergometertrainings nahezu gleich", erklärt Prof. Dr. Daniel Kaptain, Fitnessexperte an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG)/BSA-Akademie. Idealerweise wird das Indoor-Ausdauertraining mit Kraftübungen verbunden.

"Während im Fitness-Studio Geräte und Kurse angeboten werden, ist ein Heimtraining mit Körpergewichtsübungen oder Hilfsmitteln wie Therabändern möglich", nennt Kaptain eine weitere Alternative. "Mit dieser Kombination wird Muskulatur aufgebaut und gleichzeitig das Herz-Kreislauf-System trainiert", führt er aus. Das erfordert einen Zeitaufwand von etwa einer Stunde, und der Körper ist allumfassend trainiert - wenn man diese Kombination zwei- bis dreimal wöchentlich durchführt.

Nach jedem Trainingstag sollte ein Regenerationstag folgen. Am besten hilft ein Trainer dabei, ein individuelles Programm zusammenzustellen und eine optimale Belastungsdosierung auszuloten. "Gerade im Winter kann man durch ein solches Training seine Leistungsfähigkeit weiter ausbauen und das Immunsystem aktiv unterstützen. Für die kommende Outdoor-Saison ist man somit bestens vorbereitet", rät der Dozent an der DHfPG.

dpa


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