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Der Arzneimittelhersteller tauscht Chargen seines Notfallsets «GlucaGen HypoKit» um. Grund sind mögliche Mängel an der Fertigspritze.

Der Arzneimittelhersteller tauscht Chargen seines Notfallsets «GlucaGen HypoKit» um. Grund sind mögliche Mängel an der Fertigspritze. © Rolf Vennenbernd/ Archiv

Gesundheit

Weitere Firmen rufen Chargen von Diabetes-Notfallset zurück

Diabetes-Patienten, die ein Arzneimittelset verwenden, sollten die Chargen-Nummern prüfen. Denn mehrere Hersteller haben wegen möglicher Mängel bei den Spritzen eine Rückrufaktion gestartet.

Bonn. Nach dem Insulinhersteller Novo Nordisk haben drei weitere Pharmafirmen in Deutschland bestimmte Chargen des Notfallsets "GlucaGen HypoKit" zurückgerufen.

Betroffen sind Arzneimittel von EurimPharm, European Pharma und Kohlpharma, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte mitteilte. Bei den betroffenen Chargen könne es sein, dass sich die Nadel von der Spritze löse. Das Medikament wird zur Notfallbehandlung schwerer Unterzuckerung bei Patienten mit Diabetes eingesetzt.

Der Rückruf bezieht sich auf folgende Chargen: Novo Nordisk (FS6W906, FS6W937 und FS6X052), EurimPharm Arzneimittel (FS6X718, FS6X874, FS6X535), European Pharma (FS6X535) und Kohlpharma (FS6X718).

Patienten mit einem entsprechenden Set können ihre Packung bei einer Apotheke abgeben und kostenlos gegen eine neue austauschen. Ein Sprecher des Bundesinstituts wies darauf hin, dass kein Patient das Arzneimittel wegwerfen sollte, bis er ein neues habe.

dpa


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