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Depressionen - Obwohl fast jeder Dritte im Verlauf seines Lebens an psychischen Störungen leidet, werden Erkrankte oft ausgegrenzt.

Depressionen - Obwohl fast jeder Dritte im Verlauf seines Lebens an psychischen Störungen leidet, werden Erkrankte oft ausgegrenzt. © Patrick Pleul

Gesundheit

WHO: Seelisch Kranke werden immer noch ausgegrenzt

Fast jeder Dritte leidet in seinem Leben an einer psychischen Störung. Vielerorts werden seelisch Erkrankte dennoch unwürdig behandelt. Dagegen richtet sich ein Appell der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Berlin (dpa) - Zum Welttag der seelischen Gesundheit hat die

Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu aufgefordert, psychisch Kranke würdevoll zu behandeln. In vielen Ländern würden Menschen mit einer seelischen Erkrankung ausgegrenzt und stigmatisiert, oft sogar misshandelt.

Der Welttag der seelischen Gesundheit wurde erstmals 1992 von der World Federation for Mental Health (WFMH) ausgerufen. Die Organisation wurde 1948 gegründet. Sie fördert Aufklärungskampagnen zur Vorbeugung seelischer Erkrankungen und Störungen, zudem tritt sie für eine angemessene Behandlung und Betreuung ein.

In ihrem

Report (pdf, engl.) zum diesjährigen Welttag fordert die WFMH, Betroffene sollten rechtlich, sozial und medizinisch als eigenständige Personen angesehen werden, so wie jeder körperlich Kranke auch. Nach Angaben des

Bundesgesundheitsministeriums leidet fast jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer psychischen Krankheit.

dpa


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