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Wer häufig Deos einsetzt, schwitzt deshalb nicht unbedingt mehr. Dazu müssten es schon stark aluminiumchloridhaltige Produkte sein. Das trifft auf handeslübliche Deos in der Regel nicht zu. Foto: Andrea Warnecke

Wer häufig Deos einsetzt, schwitzt deshalb nicht unbedingt mehr. Dazu müssten es schon stark aluminiumchloridhaltige Produkte sein. Das trifft auf handeslübliche Deos in der Regel nicht zu. Foto: Andrea Warnecke

Gesundheit

Sorgt Deo für mehr Schweiß an anderen Körperstellen?

Schweiß riecht mitunter streng. Da kann ein Deo für Abhilfe sorgen. Doch glauben viele, dass sie durch häufiges Auftragen an anderen Stellen stärker schwitzen. Eine Dermatologin gibt Auskunft.

Berlin (dpa/tmn) - Bei Hitze greifen manche ein paar Mal öfter zum Deo. Und kriegen dann von dem ein oder anderen zu hören: "Dafür schwitzt du dann woanders mehr." Das wäre ja nun nicht unbedingt zielführend. Aber stimmt das überhaupt?

Jein, sagt Maja Hofmann von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité Berlin. "Es gibt kompensatorisches Schwitzen", sagt sie. Allerdings nur, wenn man großflächige Bereiche mit stark aluminiumchloridhaltigen Deos lahmlegt. "Schweiß ist dazu da, den Wärmehaushalt zu regulieren und sucht sich im Fall des Falles seine Wege."

Wer etwa Achseln, Füße und Hände ordentlich eindeodoriert, wird vom kompensatorischen Schwitzen wohl nichts bemerken. Auch wer handelsübliches Deo verwendet, braucht sich um neue Schwitz-Regionen nicht zu sorgen: Denn entweder enthalten sie gar kein Aluminiumchlorid oder einen Anteil zwischen drei und fünf Prozent, sagt Hofmann.

dpa


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