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Vor allem bei langen Strecken bekommen Läufer häufig Wadenkrämpfe. Die Ursache kann Magnesiummangel sein.

Vor allem bei langen Strecken bekommen Läufer häufig Wadenkrämpfe. Die Ursache kann Magnesiummangel sein. © Rainer Jensen

Gesundheit

Pulver oder Tabletten: Magnesium gegen Wadenkrämpfe

Gerade bei extremem Ausdauersport kommt es gelegentlich zu Muskelkrämpfen in den Waden. In den meisten Fällen helfen dann Magnesiumpräparate und Lockerungsübungen. Doch manchmal ist auch der Gang zum Arzt geboten.

München. Wer wegen Krämpfen Magnesium einnimmt, macht nichts verkehrt. Darauf weist Katrin Esefeld, Sportmedizinerin am Klinikum Rechts der Isar, hin. Überdosierungen können jedoch zu Durchfall führen.

Wenn Wadenkrämpfe anhalten oder immer wieder auftreten, ist ein Besuch beim Arzt unerlässlich. Ist der Muskel akut verhärtet, helfen Dehnübungen. Dazu wird das Bein am besten ausgestreckt und das Knie durchgedrückt. Dann werden die Zehenspitzen mit den Fingern in Richtung des Körpers gezogen. "Zwischendurch kann man die Waden immer wieder massieren und lockern", rät Esefeld, die auch Mitglied im Berufsverband Deutscher Internisten ist.

Magnesium gibt es als Pulver, Tabletten oder lösbare Brausetabletten. "Die Präparate nehmen sich gegenseitig nichts", erklärt Esefeld. Eine Magnesium-Einnahme als Brausetabletten führe dem Körper zusätzlich noch Flüssigkeit zu - was nie schlecht sei. Denn die Verhärtung des Muskels kann neben Magnesiummangel viele Ursachen haben. Darunter ist auch Flüssigkeitsmangel. Auch eine Fußfehlstellung oder eine Nervenschädigung können zu immer wieder auftretenden Verhärtungen des Muskels führen.

dpa


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