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Gesundheit

COPD-Patienten leiden besonders in der Nacht und am frühen Morgen

Atembeschwerden sind bei Menschen mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD in der Nacht und am frühen Morgen am schlimmsten. "Der Spannungszustand (Tonus) der unteren Atemwege nimmt in der Nacht zu, so dass die Verengung der Atemwege (Obstruktion) in den frühen Morgenstunden ein Maximum erreicht", erklärt Heinrich Worth, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin.

Berlin. Deshalb verschlimmerten sich Atemnot, Husten und Auswurf im Laufe der Nacht.

Zur Linderung der Beschwerden stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Worth empfiehlt sogenannte Bronchodilatoren, die über zwölf bis 24 Stunden bronchienerweiternd wirken. Tranquilizer, die muskelentspannend und auch angstlösend wirken und deshalb häufig COPD-Patienten verschrieben werden, sollten wegen der Nebenwirkungen nur mit größerem Vorbehalt als bisher eingenommen werden.

( http://www.lungenaerzte-im-netz.de/lin/show.php3?id=94&nodeid= )

dapd


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