Navigation:
Schon kleine Makel im Aussehen können Jugendlichen großen Kummer bereiten. Eltern sollten die Sorgen nicht ignorieren.

Schon kleine Makel im Aussehen können Jugendlichen großen Kummer bereiten. Eltern sollten die Sorgen nicht ignorieren. © Dai Kurokawa

Familie

Pummelig und pickelig: Teeniesorgen ernst nehmen

Die klassischen Sorgen bei Teenager sind Haut- oder Gewichtsprobleme. Eltern haben am besten ein offenes Ohr für diese Nöte, auch wenn sie ihnen nicht besonders ernst erscheinen. Manchmal hilft auch ein gemeinsamer Gang zum Arzt.

Fürth. Viele Jugendliche leiden zeitweise unter den Veränderungen ihres Körpers. Manche legen ein bisschen an Gewicht zu, andere bekommen Pickel. Eltern sollten solche Sorgen immer ernst nehmen, rät Ulric Ritzer-Sachs von der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke).

"Trösten hilft immer." Wichtig sei auch, dem Kind klar zu signalisieren: Wir nehmen dich an, so wie du bist. Außerdem sollten die Eltern die Jugendlichen dabei unterstützen, die Probleme in den Griff zu bekommen. "Bei Pickeln kann man zum Beispiel zum Hautarzt oder einer Kosmetikerin gehen und sich beraten lassen", sagt der Experte.

Auch bei Gewichtszunahme kann ein gemeinsamer Besuch beim Hausarzt helfen. Oder man stellt gemeinsam mit einem Ernährungsberater einen stressfreien Plan auf und findet heraus: Was ist eigentlich die Ursache? Und ist das ungewöhnlich oder eine ganz normale Entwicklung? 

Beobachten Eltern, dass das Kind sich äußerlich stark verändert und sich vielleicht zurückzieht, sollten sie das Thema offen ansprechen. Dann können sie beispielsweise sagen, dass solche Entwicklungen in diesem Alter normal sind - und dass man mit Hilfe von Experten daran etwas ändern kann.

dpa


Anzeige
Anzeige