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Wer seine Beweglichkeit im voranschreitendem Alter möglichst lange erhalten will, muss nicht gleich zum Extremsportler werden. Wenige Übungen bewirken bereits Großes.

Wer seine Beweglichkeit im voranschreitendem Alter möglichst lange erhalten will, muss nicht gleich zum Extremsportler werden. Wenige Übungen bewirken bereits Großes. © Jens Büttner

Familie

Mit schwingen und drehen die Beweglichkeit im Alter erhalten

Viele ältere Menschen bewegen sich nicht genug - dabei können ein aktiver Lebensstil und Bewegung manch eine chronische Erkrankung verhindern und die Beweglichkeit erhalten.

Köln. "Dafür muss man keine sportlichen Höchstleistungen vollbringen", sagt Monika Köster, Sportwissenschaftlerin und Referatsleiterin bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Auch viel Zeit muss man dafür nicht opfern. Viele Übungen gehen fix oder lassen sich leicht in den Alltag integrieren.

Zum Beispiel das Arme-Schwingen: Dabei bewegt man - im Sitzen oder im Stehen - die vor den Körper gestreckten Arme an der Hüfte vorbei bis hinter den Körper und wieder nach vorne. Der Blick über die Schulter hält den Nacken beweglich, erklärt Köster: "Dabei dreht man den Kopf vorsichtig und langsam nach links, wieder zur Mitte und dann nach rechts." Wer sein Gleichgewicht trainieren will, kann versuchen, sich etwa beim Zähneputzen auf ein Bein zu stellen. Auf der Homepage www.aelter-werden-in-balance.de gibt es weitere Übungen und Tipps für Bewegung im Alltag. Bei Gesundheitsproblemen und Vorerkrankungen sollte man im Zweifel immer seinen Arzt fragen.

dpa


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