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Wenn Rentner im hohen Alter umziehen, sollten sie den Kontakt zu den Nachbarn nicht unbedingt forcieren, sondern sich im Treppenhaus oder am Gartenzaun erstmal vorstellen.

Wenn Rentner im hohen Alter umziehen, sollten sie den Kontakt zu den Nachbarn nicht unbedingt forcieren, sondern sich im Treppenhaus oder am Gartenzaun erstmal vorstellen. © Soeren Stache

Familie

Kontakt mit Nachbarn: Senioren sollten gutes Maß finden

Ein Umzug im höheren Alter bringt so manche Tücke mit sich. Vor allem die Bindung zu Nachbarn ist wichtig, wenn es um die ein oder andere Unterstützung im Alltag geht. Den ersten Kontakt zu den neuen Nachbarn sollten die Senioren jedoch nicht erzwingen.

Bonn. Wer im Alter noch einmal umzieht, bekommt auch neue Nachbarn. Mit denen sollte man es sich nicht verscherzen - schließlich kann man ihnen nicht ausweichen. Zu schnell zu viel Kontakt muss aber auch nicht sein. Aber wie findet man den Mittelweg?

Einfach bei den Nachbarn klingeln und sich vorstellen sollte man eher nicht. Denn unter Umständen platzt man in ungünstigen Momenten herein - wenn jemand sich gerade hingelegt hat oder auch beim Essen, erklärt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe.

Am besten stellt man sich den neuen Nachbarn außerhalb der Wohnung vor - zum Beispiel, wenn man sich zufällig am Gartenzaun oder im Treppenhaus trifft. Dann sei es auch leichter, ein gutes Maß zwischen Nähe und Distanz zu halten, erklärt Sowinski. Wer den Kontakt etwas ausbauen möchte, kann die Nachbarn bei Gelegenheit um Rat fragen - etwa nach einem guten Arzt oder der nächstgelegenen Einkaufsmöglichkeit. "Wenn man sich sympathisch ist, entwickelt sich mit der Zeit schon ein engerer Kontakt."

dpa


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