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Eine Abflussverstopfung muss nicht immer der Mieter beseitigen. Bei Haaren in der Dusche etwa, ist der Vermieter zuständig.

Mieter sollten bei einer Abflussverstopfung unbedingt die Ursache kennen. Der Grund für die Verstopfung regelt die Verantwortlichkeit und damit auch die Kostenübernahme bei Reparaturen.

Unpünktliche Zahlung vermeiden: Wann die Miete bezahlt werden muss, ergibt sich aus dem Mietvertrag.

Wer seine Miete einmal unpünktlich bezahlt, kann vom Vermieter nicht gekündigt werden. Anders sieht es bei wiederholt unpünktlicher Zahlung aus. Doch auch hierfür gibt es eine Bedingung.

Innerhalb einer Wohnungsgenossenschaft darf die Miete nicht willkürlich gegen nur eine Mietpartei erhöht werden.

In einer Wohnungsgenossenschaft darf keine Miterhöhung gegen nur eine Partei erhoben werden. Das gilt auch dann, wenn der betreffende Mieter angeblich höhere Verwaltungskosten verursache, wie in einem verhandelten Fall beschlossen.

Ein Vermieter sollte die Heizanlage nicht frühzeitig abschalten. Denn in den Wohnungen muss eine Raumtemperatur von 20 Grad erreicht werden können.

Mit so kalten Temperaturen wie derzeit haben die meisten Mieter und Vermieter wohl kaum gerechnet. Jedoch darf keiner in seiner Wohnung frieren, weil die Zentralheizung bereits abgeschaltet wurde.

Lärm von der Baustelle: Eine Mietminderung ist deshalb nicht immer gerechtfertigt.

Lärm von der Baustelle des Nachbargrundstücks kann Grund für eine Mietminderung sein. Aber muss der Vermieter dies unter allen Umständen akzeptieren? Darüber verhandelte zuletzt ein Gericht.

Weil ein Mieter eine Ein-Zimmer-Wohnung für seine vierköpfige Familie nutzte, wurde ihm gekündigt. Das Amtsgericht München hält die Kündigung wegen Überbelegung gerechtfertigt.

In München ist bezahlbarer Wohnraum für Familien zwar kaum zu haben - eine vierköpfige Familie darf aber nach Auffassung des Amtsgerichtes trotzdem nicht in einer Ein-Zimmer-Wohnung leben.

Mitnehmen geht nicht: Nachgemachte Schlüssel müssen nach dem Auszug an den Vermieter übergeben oder zerstört werden.

Reicht die Anzahl an Haustür- und Kellerschlüsseln nicht aus, können sich Mieter die Schlüssel nachmachen lassen. Aber wohin damit, wenn ein Auszug ansteht? Behalten ist nicht erlaubt.

Mieter haben grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Einbauküche. Wer eine vorhandene Einrichtung durch eigene Möbel ersetzt, muss die alten sicher verwahren.

Mieter können keine voll ausgestattete Küche verlangen. In manchen Fällen ist jedoch bereits Küchenmobiliar vorhanden. Wer es gegen eine eigene Einrichtung austauschen möchte, ist für eine schadlose Lagerung der alten Möbel und Geräte verantwortlich.

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