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Bei Staffelmietverträgen darf die Miete frühestens nach einem Jahr erhöht werden.

Wer einen Staffelmietvertrag unterschrieben hat, muss mit regelmäßigen Mieterhöhungen rechnen. Das heißt aber nicht, dass der Vermieter nach Belieben die Miete steigern darf. Auch für ihn gilt etwa die Mietpreisbremse.

Stört die gewerbliche Nutzung die Nachbarn nicht unzumutbar, muss der Vermieter sie genehmigen. Mitarbeiter sowie bauliche Veränderungen sind in der Wohnung dann aber nicht erlaubt.

Wollen Mieter in ihrer Wohnung einer gewerblichen Tätigkeit nachgehen, dann brauchen sie dafür immer eine Erlaubnis - es sei denn, es ist im Mietvertrag eine gewerbliche Nutzung vorgesehen.

Wer Probleme mit dem Fensterschließen hat, kann unter Umständen eine Mietminderung verlangen.

Es zieht, die Fenster sind undicht oder lassen sich nur schlecht schließen. Geht es um einen Altbau, ist eine Mietminderung nicht immer möglich.

Wer seine Miete nicht fristgerecht bezahlt, kriegt Ärger.

Mieter sind verpflichtet, ihre Miete fristgerecht zu bezahlen. Gibt es hier einen Rückstand, kann Kündigung drohen. Mitunter geht das ganz schnell.

Eine Dachrinne muss nicht regelmäßig gereinigt werden.

Blätter, Staub, Ästchen: In Dachrinnen kann sich so einiges ansammeln. Vermieter sind nicht wirklich verpflichtet, diese zu reinigen. Und wenn sie das tun, tragen sie die Kosten selbst.

Ein Mieter muss den Einbau eines Rauchmelders - unabhängig von Marke und Hersteller - hinnehmen. Alles dies entscheidet der Vermieter mit Blick auf die Einheitlichkeit und der damit verbundenen höheren Sicherheit.

Mieter müssen den Einbau von Rauchmeldern zulassen - und das unabhängig vom Modell. Das Recht, die Marke und das Fachunternehmen auszuwählen, liegt allein beim Vermieter. Das entschied ein Landgericht.

Für die Pflege von Sandkästen im Innenhof müssen in der Regel alle Mieter aufkommen.

Gemeinsame Nutzung, gemeinsame Kosten: Für eine Sandkiste im Hof sind grundsätzlich alle Mieter mitverantwortlich. Doch es gibt auch Ausnahmen, wie ein Eigentümerverband erklärt.

Mietwohnungen in zentral beheizten Gebäuden müssen verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Doch was, wenn Mieter und Vermieter eine Bruttowarmmiete vereinbart haben?

Eine vereinbarte Bruttowarmmiete ist unzulässig. Doch was, wenn eine solche Vereinbarung bereits besteht und entsprechend gehandelt wurde? Kann der Vermieter dann plötzlich verbrauchsabhängig kassieren - und damit doppelt?

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