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Baustellencheck im Dutzend

Immobiliengroßprojekte in Hannover

Die zwölf größten Immobilieninvestitionen Hannovers bringen es bereits auf fast eine Milliarde Euro. Die Großprojekte sind längst nicht mehr nur aufs Zentrum beschränkt. Quer durch die Stadt wird gebaut.
Kröpcke-Center

Teuerstes Investitionsprojekt in Hannover: das Kröpcke-Center in der Innenstadt

© Handout

Teuerstes Investitionsprojekt in Hannover ist das Kröpcke-Center in der Stadtmitte, das von der Düsseldorfer Firma Centrum für rund 200 Millionen Euro revitalisiert wird. Der erste Bauabschnitt ist nahezu fertig, jetzt beginnt der Rückbau des Turms. An zweiter Stelle rangiert preislich das neue Klinikum Mitte (2) am Siloah-Standort, für das Land und Region 184 Millionen Euro hinblättern. Der Talanx-Konzern investiert in den Neubau für die HDI-Gerling (3) rund 180 Millionen Euro – das Projekt steht kurz vor der Fertigstellung.

Gleich nach diesen Top 3 der Großinvestitionen kommt ein Bildungsprojekt: Die Stadt Hannover lässt die IGS Mühlenberg (4) für 63 Millionen Euro abreißen und neu bauen. Auch für den Neubau der Deutschen Hypo (5) in der Osterstraße (Bertram Projektentwicklung) sollen deutlich mehr als 50 Millionen Euro ausgegeben werden. Der Architektenwettbewerb ist abgeschlossen, die Pläne werden auf der Expo-Real vorgestellt.

Auch das von Gundlach entwickelte Neubaugebiet im Pelikan-Viertel (6) wird auf mehr als 50 Millionen Euro taxiert, der Antrag für den ersten Bauabschnitt an der Günter-Wagner-Allee wird jetzt eingereicht. Im Medical-Park wächst das rund 50 Millionen Euro teure Zentrum für Biomedizintechnik (7), rund 40 Millionen Euro kostet die Revitalisierung der Hanomag-Flächen (8) durch die dibag: Wohnen, Arbeiten, Kultur – dort findet sich alles unter einem Dach.

An neunter Stelle steht das 35 Millionen Euro teure Boehringer-Forschungszentrum (9) in Kirchrode kurz vor Fertigstellung, gefolgt vom etwa gleich teuren Neubau für Deloitte (10) am Aegi. Als derzeit wohl edelstes Wohngebiet entwickelt Hochtief im Zooviertel das Mosaik Eilenriede (11) für gut 30 Millionen Euro, und die Erweiterung des Sprengel Museums (12) am Maschsee soll nun wohl rund 27 Millionen Euro kosten. Damit ist das Dutzend der teuersten Immobilienvorhaben Hannovers bereits voll – und so charmante Projekte wie der Wiederaufbau von Schloss Herrenhausen (20 Millionen Euro, investiert von der Volkswagenstiftung) sind noch gar nicht dabei. Aber auch ohne das Schloss liegen die Gesamtinvestitionskosten dieser zwölf teuersten Immobilienprojekte bereits bei knapp einer Milliarde Euro. Eine stolze Summe für einen Standort wie Hannover.

[Conrad von Meding]

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