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Reizvolle Nähe zum Hauptbahnhof: Der Neubau der Deutschen Bahn soll die Stelle des alten ZOB einnehmen.

Reizvolle Nähe zum Hauptbahnhof: Der Neubau der Deutschen Bahn soll die Stelle des alten ZOB einnehmen.© Emre Yaylagülü

ZOB

Ein neues Schmuckstück entsteht

Das Filetstück des ehemaligen Zentralen Omnibus-Bahnhofs wird neu gestaltet.

Auf dem Gelände des ehemaligen Zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB) soll ein spektakuläres neues Tor in die City entstehen - fünf Geschosse in der Höhe, darauf ein kleinerer Baukörper mit noch einmal drei Geschossen. Das Essener Unternehmen Kölbl Kruse ist der Projektentwickler und hat schon einen Mieter an der Hand. Die Deutsche Bahn sucht eine neue Hannover-Zentrale für gut 1200 Beschäftigte. „Wir planen eine Standortkonzentration“, sagt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Die Nähe zum Hauptbahnhof sei reizvoll.

Jahrelang hatte die Stadt nach einem Investor gesucht. Die Fläche gilt als Filetstück, bietet aber große Herausforderungen. Unter dem Grundstück verläuft der U-Bahn- schacht. Eine Bebauung der gesamten Fläche ist aus Gründen der Tragfähigkeit nicht möglich. Auch der Mieter hat besondere Anforderungen: Die Deutsche Bahn wünscht sich Großraumbüros, in denen sich die Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz täglich neu selbst wählen - falls sie das sogenannte Open-Space-Angebot nicht nutzen, um von zu Hause aus zu arbeiten. Von den 1200 Beschäftigten werden nur etwa 850 im Hause sein.

Sechs Architekten beteiligen sich an einem Wettbewerb, der jede Menge Ideen für die Gestaltung der 18 000 Quadratmeter Nutzfläche liefern soll. „Der Wettbewerb soll im November abgeschlossen werden“, sagt Bea Steindor, Sprecherin des Projektentwicklers Kölbl Kruse. Steindor: „Wir haben das Grundstück ,Lister Dreieck‘ bei der Landeshauptstadt Hannover über die Wirtschaftsförderung optioniert. Nach Abschluss des Architekturwettbewerbs werden wir das Grundstück erwerben.“ Der Baubeginn sei für die Inbetriebnahme für das dritte Quartal 2018 geplant.

Auf dem Grundstück sind circa 25000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche realisierbar. „Wir orientieren uns an der Nachbarbebauung“, sagt Steindor. Der Bebauungsplan würde sogar eine Höhe zulassen, die bis zur obersten Kante des benachbarten Bredero-Hochhauses reicht. Doch will der Projektentwickler den Rahmen nicht ausschöpfen. Vielmehr dienen Gebäude wie das Kaufland-Haus als Maßstab. Dem Vernehmen nach soll der Bau eine Ziegelfassade bekommen. Alle weiteren Details ergeben sich aus dem Wettbewerb um die besten Entwürfe, der kurz vorm Abschluss steht. Zur voraussichtlichen Investitionssumme äußert sich der Investor nicht. Steindor: „Um den Geist des Wettbewerbs nicht zu beeinflussen, möchten wir keine Detailinformationen preisgeben.“


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