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Biberschwanz-Ziegel schützen nicht nur Kirchdächer vor Hagelkörnern, sondern auch Privathäuser.

Biberschwanz-Ziegel schützen nicht nur Kirchdächer vor Hagelkörnern, sondern auch Privathäuser. © Jens Wolf

Immobilien

Biberschwanz-Ziegel schützen besser vor Hagelschäden

Hagelkörner können Ziegel zerschmettern und die darunterliegende Schutzfolie zerreißen. Dann kann es hineinregnen. Hausbesitzer können sich davor schützen, etwa mit Biberschwanz-Ziegeln.

Bonn. Dazu raten Experten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Die Biberschwanz-Ziegel werden auf dem Dach so verlegt, dass sie von Teilen der Nachbarziegel überdeckt werden. Wird der oberste Ziegel zerstört, kann hier das Wasser noch über darunterliegende Ziegel ablaufen. Alternativ gibt es Ziegel, die als hagelbeständig gelten. Wichtig ist auch, dass es ein gutes Unterdach mit einer flächig aufliegenden Folie gibt, das den Regen abhält, selbst wenn die Ziegel zerstört sein sollten.

Fallen Hagelkörner senkrecht herunter, ist der Aufprall am stärksten. Sie treffen dann aber eigentlich nur das Dach. Mit Wind können die bis zu 150 Kilometer pro Stunde schnellen Eiskörner auch die Fassade erreichen. Hier kann ein spezieller Putz mit hohem Hagelwiderstand vor Schäden bewahren. Mischungen der Klasse 5 halten Körner mit bis zu fünf Zentimeter Durchmesser aus, erläutert das BBK in seiner Videoreihe "Baulicher Bevölkerungsschutz".

In Deutschland gibt es verschiedene Hagelzonen. Im Norden kommt das Wetterphänomen seltener und schwächer vor, häufiger und stärker im Süden, vor allem in Gebirgsnähe. Hier lassen angestaute Luftmassen mehr Gewitter entstehen.

 

Service:

 

Die Filmreihe ""Baulicher Bevölkerungsschutz" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist unter anderem auf

Youtube zu sehen.

dpa


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