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Während des Baus trägt die Baufirma die Verantwortung für mögliche Mängel. Bei der Abnahme muss der Bauherr sicherstellen, dass die Immobilie in einwandfreiem Zustand ist.

Während des Baus trägt die Baufirma die Verantwortung für mögliche Mängel. Bei der Abnahme muss der Bauherr sicherstellen, dass die Immobilie in einwandfreiem Zustand ist. © Fredrik von Erichsen

Bau

Bei der Bauabnahme genug Zeit einplanen

Ist ein Haus fertiggestellt, gibt die Baufirma die Verantwortung weitgehend an den Bauherren ab. Dieser Schritt wird vor allem durch die Bauabnahme vollzogen. Für den Auftraggeber ist es dabei wichtig, das Gebäude auf Mängel zu prüfen.

Berlin. Bauherren sollten sich für die Bauabnahme in jedem Fall genug Zeit nehmen. Denn die Abnahme hat rechtlich weitreichende Folgen: Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Gewährleistungsphase. Außerdem gehen alle Risiken und Gefahren auf den Bauherrn über.

Mit der Bauabnahme wird zudem die Schlusszahlung fällig. Denn die Abnahme bescheinigt, dass mit der Immobilie alles in Ordnung ist. Da der Bauherr ab diesem Zeitpunkt die Verantwortung für das Gebäude übernimmt, sollte er die Immobilie sofort versichern. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin.

Wichtig ist auch: Sich nicht mit einer schriftlichen Abnahme abspeisen zu lassen, sondern einen Termin vor Ort zu vereinbaren. Der Bauherr muss dem Bauunternehmer mögliche Mängel nachweisen. Deshalb sollte er bei der Baustellenbesichtigung einen unabhängigen Sachverständigen mitnehmen. Er kann auf Mängel hinweisen und klären, wie diese behoben werden sollen.

dpa


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