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IAA

Die Up-Familie wächst rasant

Volkswagen überrascht auf der IAA mit sechs vollwertigen Up-Studie.
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Der Up als Buggy-Version. Eco und Crossover sollen folgen.

Foto: Hersteller

Erst vor wenigen Wochen wurde der Kleinstwagen Up von VW einem kleinen Kreis von Journalisten präsentiert. Damals hieß es, auf der IAA würde die eine oder andere Idee zur Erweiterung der Palette kommuniziert. Dass gleich sechs vollwertige Studien den VW-Stand zieren, hätte jedoch niemand gedacht. Zwei Strandfahrzeuge, zwei sportliche Derivate und zwei besonders umweltfreundliche Modelle rahmen den Up ein – ohnehin die vielleicht wichtigste Premiere auf der IAA.

Umweltbewegte Up-Interessenten dürfen sich auf den Eco Up freuen, der mit einer 50 kW/ 68 PS starken Version des 1,0-Liter-Dreizylinders ausgerüstet ist. Sein Verbrauch von 3,2 kg Erdgas pro 100 Kilometer – mit dem BlueMotion-Technology-Paket sind es 2,5 kg/100 km – entspricht 86 bzw. 79 g CO2/km. Noch weniger, nämlich überhaupt kein lokales CO2, emittiert der E-Up, der von einem 60 kW/ 82 PS starken Elektromotor auf stolze 135 km/h kommt. Sowohl Eco Up als auch E-Up sind fest eingeplant.

Ebenfalls realistische Chancen auf Serienfertigung haben die Derivate GT Up und Cross Up. Der GT Up ist derzeit ein rein optisch modifiziertes Fahrzeug, doch VW deutet an, dass ein entsprechendes Serienmodell rund 73 kW/100 PS leisten könnte. Dieses Modell würde dann von einem turboaufgeladenen 1,0-Liter-Dreizylinder angetrieben – für gute Straßenlage sorgt ein Sportfahrwerk. Der Cross Up wiederum nimmt nicht nur eine Crossover-Variante vorweg, sondern auch den kommenden Viertürer. Damit wird der Einstieg in den überraschend geräumigen Fond erheblich erleichtert.

In erster Linie als stilistische Fingerübungen sind indes der Up Azzurra Sailing Team und der Buggy Up zu interpretieren. Das erstgenannte Derivat trägt die persönliche Handschrift von Ital-Design-Gründer Giorgetto Giugiaro und VW-Chefdesigner Walter de‘ Silva. Es zeichnet sich durch seine maritime Anmutung aus. Und der Buggy Up ist als Strandfahrzeug gedacht – er steht in der Tradition der zahlreichen Buggy-Modelle, die sich auf Basis des VW Käfer in den frühen siebziger Jahren erheblicher Beliebtheit erfreuten. Man darf davon ausgehen, dass das Wachstum der „New Small Family“ damit noch nicht beendet ist. Schon zum Jahreswechsel kommen Derivate von Skoda und Seat auf den Markt.

Von Jens Meiners/SP-X


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