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Wenn es gekracht hat, muss jemand für den Schaden aufkommen. Nur wer hat Schuld?

Es ist manchmal eine unbewusste Reaktion, ein kurzes Ausscheren, weil sich ein anderer Autofahrer vermeintlich falsch verhält. Nur wer haftet, wenn es zu einem Unfall kommt? Ist Ausweichen erlaubt?

Gerade beim Parken gilt Vorsicht: Denn bei Unfällen mit einer geöffneten Autotür kann beide Fahrer eine Schuld treffen.

Auf Parkplätzen sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein. Kommt es hier zu einem Unfall mit einer geöffneten Tür, trifft die Hauptschuld tendenziell die aussteigende Person. Über einen solchen Fall verhandelte zuletzt ein Gericht.

Urteil: Wenn beide Parteien eines Autounfalls die grundsätzlichen Regeln der Sorgfalt verletzt haben, haften beide.

Regeln der Sorgfalt: Diese sollten Autofahrer vor allem bei unklarer Verkehrslage berücksichtigen. Denn im Zweifelsfall haften beide. So entschied zuletzt das Landgericht Mainz.

Der Richterspruch fällt trotzdem: Möchte sich der Beklagte zum Sachverhalt nicht äußern, kann das als Zustimmung bewertet werden.

Schweigen ist nicht zwingend Gold: Möchte sich ein Beklagter nicht zum Sachverhalt äußern, kann dies als Zustimmung gewertet werden. Dementsprechend entschied zuletzt ein Amtsgericht.

Wenn bei schlechtem Zustand der Straße keine Warnschilder für die Gefahren bei Nässe aufgestellt sind oder kein Tempolimit vorhanden ist, muss bei einem Unfall das jeweilige Bundesland die Kosten übernehmen.

Kommt es zu einem Unfall auf einem rutschigen Straßenbelag, der nicht gekennzeichnet ist, muss das jeweilige Bundesland Schadenersatz für den Geschädigten zahlen. Das entschied ein Oberlandesgericht.

Mit einem Drogentestgerät der Polizei lässt sich auch Cannabiskonsum nachweisen. Selbst Autofahrer, die die Droge medizinisch anwenden, riskieren den Führerscheinverlust.

Bei einigen Krankheiten wird Cannabis vom Arzt als linderndes Mittel eingesetzt. Doch auch bei einer medizinischen Anwendung sollten sich Patienten nicht hinters Steuer setzen. Denn wer zu viel THC im Blut hat, darf nicht Auto fahren.

Behörden müssen kurzzeitig geltende Halteverbots-Schilder gut sichtbar platzieren. Das sieht nicht nur der ADAc so, sondern auch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.

Nicht jeder Falschparker weiß, was er tut. Oft muss ein Autofahrer erst auf und ab laufen, um zu klären, ob eine Parklücke legal ist oder ob sich irgendwo ein Verbotsschild wegen einer Baustelle oder eines Umzugs versteckt. Richter sehen die Behörden in der Pflicht.

Wann ist man zu schnell? Viele Autofahrer sind bei Tempolimits für Wochentage verwirrt - wenn der Wochentag auf einen Feiertag fällt.

"Aber heute ist doch Feiertag!" Oft sind Autofahrer verwirrt, wenn das Tempolimit eigentlich nur für Wochentage gilt, der Wochentag aber auf einen Feiertag fällt. Was gilt nun? Der Auto Club Europa klärt auf.

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